Do, 13:19 Uhr
06.11.2008
Wölfe an der Küste
Hanse-Wochenende für die Harzer Wölfe: Am Freitag muss der Eishockey-Regionalligist zum Ligaspiel bei der Eishockeyabteilung des Hamburger SV antreten. Der Vorbericht von Robert Koch in Ihrer nnz.
Spielbeginn in Hamburg-Stellingen ist um 19:30 Uhr. Am Sonntag ab 19 Uhr tritt die ESC-Mannschaft dann zu einem Freundschaftsspiel beim Oberligisten Rostocker EC an.
Beim HSV erwartet Wölfe-Trainer Bernd Wohlmann wie schon vor Wochenfrist bei den Pferdeturm Towers, auf einen sehr defensiv eingestellten Gegner zu treffen. Damit müssen wir aber fertig werden und die nötige Geduld mitbringen, lässt Wohlmann keine Ausreden gelten. Zur Verfügung stehen wird dem ESC-Coach dabei der Kader vom vergangenen Sonntag. Das heißt aber auch, dass Stefan Bilstein und Jurica Bednjanec nach ihren Verletzungen noch aussetzen. Momentan gehen wir davon aus, dass sie in einer Woche wieder dabei sind, erklärt Wohlmann.
Bednjanec hätte den Wölfen bei den Spielen in Hamburg und Rostock allerdings sowieso nicht auf dem Eis helfen können. Schließlich war der junge kroatische Verteidiger für die Olympia-Qualifikation seines Landes in die Nationalmannschaft berufen worden. Von Freitag bis Sonntag spielt Kroatien in Budapest gegen Ungarn, Litauen und Serbien um einen freien Platz in der nächsten Qualifikationsrunde für die Winterspiele 2010 in Vancouver.
Bekanntester Akteur beim Freitagsgegner Hamburg ist Torwart Guido Titzhoff. Der Routinier stand unter anderem schon für Trier, Gelsenkirchen und Essen höherklassig auf dem Eis. Der weitere Hamburger Kader setzt sich größtenteils aus jungen Eigengewächsen zusammen, die der guten Nachwuchsschule des HSV entstammen. Ein besonderes Augenmerk sollte die Wölfe-Defensive auf Benjamin Poppitz sowie den Kanadier Alexandre Santos richten.
Ziel für die Wölfe in Hamburg sollte neben den drei Punkten aber auch die Fortführung der disziplinierten Spielweise sein. In den letzten beiden Ligaspielen kassierten die ESC-Cracks nur 30 Strafminuten, insgesamt 18 davon sogar für eine Rangelei in der letzten Minute des Wolfsburg-Spiels. Selber wegbleiben von der Strafbank, dafür wie am vergangenen Wochenende sechs Mal in Überzahl zuschlagen, lautet die Devise.
Robert Koch
Autor: nnzSpielbeginn in Hamburg-Stellingen ist um 19:30 Uhr. Am Sonntag ab 19 Uhr tritt die ESC-Mannschaft dann zu einem Freundschaftsspiel beim Oberligisten Rostocker EC an.
Beim HSV erwartet Wölfe-Trainer Bernd Wohlmann wie schon vor Wochenfrist bei den Pferdeturm Towers, auf einen sehr defensiv eingestellten Gegner zu treffen. Damit müssen wir aber fertig werden und die nötige Geduld mitbringen, lässt Wohlmann keine Ausreden gelten. Zur Verfügung stehen wird dem ESC-Coach dabei der Kader vom vergangenen Sonntag. Das heißt aber auch, dass Stefan Bilstein und Jurica Bednjanec nach ihren Verletzungen noch aussetzen. Momentan gehen wir davon aus, dass sie in einer Woche wieder dabei sind, erklärt Wohlmann.
Bednjanec hätte den Wölfen bei den Spielen in Hamburg und Rostock allerdings sowieso nicht auf dem Eis helfen können. Schließlich war der junge kroatische Verteidiger für die Olympia-Qualifikation seines Landes in die Nationalmannschaft berufen worden. Von Freitag bis Sonntag spielt Kroatien in Budapest gegen Ungarn, Litauen und Serbien um einen freien Platz in der nächsten Qualifikationsrunde für die Winterspiele 2010 in Vancouver.
Bekanntester Akteur beim Freitagsgegner Hamburg ist Torwart Guido Titzhoff. Der Routinier stand unter anderem schon für Trier, Gelsenkirchen und Essen höherklassig auf dem Eis. Der weitere Hamburger Kader setzt sich größtenteils aus jungen Eigengewächsen zusammen, die der guten Nachwuchsschule des HSV entstammen. Ein besonderes Augenmerk sollte die Wölfe-Defensive auf Benjamin Poppitz sowie den Kanadier Alexandre Santos richten.
Ziel für die Wölfe in Hamburg sollte neben den drei Punkten aber auch die Fortführung der disziplinierten Spielweise sein. In den letzten beiden Ligaspielen kassierten die ESC-Cracks nur 30 Strafminuten, insgesamt 18 davon sogar für eine Rangelei in der letzten Minute des Wolfsburg-Spiels. Selber wegbleiben von der Strafbank, dafür wie am vergangenen Wochenende sechs Mal in Überzahl zuschlagen, lautet die Devise.
Robert Koch


