Mi, 10:30 Uhr
05.11.2008
Stufen aus der Goldenen Aue
Wenn im August 2009 die neue BayArena in Leverkusen mit dem Fussball-Länderspiel Deutschland gegen Südafrika feierlich eröffnet wird, dann hat auch die HABAU - Unternehmensgruppe mit den Firmen universalbeton und HABAU Hoch- u. Tiefbau in Heringen daran ihren nicht unbescheidenden Anteil...
Das Unternehmen universalbeton in der Goldenen Aue fertigt und liefert die Tribünenstufen für das Fussballstadion, in dem dann 30.000 Fans ihrer Mannschaft zujubeln können.
Die Heringer Beton-Spezialisten hatten bereits beim Bau der Volkswagen Arena in Wolfsburg ihre Visitenkarte hinterlassen und kamen so mit den besten Empfehlungen und einem passenden Angebot nach Leverkusen.
Erfolg muss sich jedoch auch das Team um Geschäftsführer Roland Handrek täglich neu erarbeiten. Und das Umfeld ist für HABAU nicht unbedingt freundlicher geworden. Handrek verweist darauf, dass die Baubranche in Thüringen im Jahr 1999 noch 120.000 Beschäftigte zählte, im vergangenen Jahr waren es 62.000. Allein im Landkreis Nordhausen seien in diesem Zeitraum mehr als zehn Firmen verschwunden.
Seit über zehn Jahren sind die Unternehmen der HABAU-Gruppe aktive Mitglieder in Wirtschaftsverbänden der Region. Sowohl beim einstigen Wirtschaftsverband als auch beim damaligen Industriellen Stammtisch engagierte sich Roland Handrek. Im Nordhäuser Unternehmerverband (NUV) ist der HABAU-Geschäftsführer Mitglied im Vorstand.
Der Trumpf von HABAU ist neben der anerkannten Qualität in Planung und Bau auch die Größe. Wir sind mit unseren Standorten in Heringen und Rudolstadt das fünfgrößte Fertigteilwerk in Deutschland. Wir liefern keine Massenware, sondern können durch unser Know How zu 100 Prozent auf die Wünsche unserer Kunden eingehen, beschreibt Roland Handrek.
Zu den rund primären 400 Arbeitsplätzen zählt der HABAU-Geschäftsführer noch einmal 250 sekundäre Arbeitsplätze in der Region. Sei es bei den Logistikunternehmen, den Kranfirmen, einem Schmied oder einem Cateringunternehmen.
In Heringen und in Rudolstadt stimmt auch das Betriebs-Klima. Wir haben Firmentarifverträge, die mit den beiden Betriebsräten unserer Gruppe abgeschlossen wurden. Der Mindestlohn am Bau ist für Roland Handrek eine Selbverständlichkeit, diskutiert wird darüber schon lange nicht mehr. Dafür sind leistungsabhängige Entlohnung, ein Prämiensystem zur Unfallvermeidung oder die Ausgabe von Tankgutscheinen motivierende Bestandteile der arbeitsrechtlichen Vertragsgestaltung.
Zu den 400 Mitarbeitern gehören auch 27 Auszubildende. Neben den kaufmännischen Berufen werden junge Menschen auch in Berufen ausgebildet, für die nicht unbedingt ein sehr guter Realschulablschuß die Voraussetzung ist. Für viele der jungen Menschen ist die Ausbildung in Heringen mehr als das Erlernen von handwerklichen Fähigkeiten, sie ist Teil der Persönlichkeitsentwicklung.
Haben sie die zweieinhalb oder drei Ausbildung absolviert, dann sind sie Teil einer Mannschaft, die nicht nur schöne Fussballstadien in Deutschland baut. In der Heringer Referenzliste stehen auch Projekte wie Chipfabriken in Dresden und Frankfurt/Oder, Airbus in Bremen oder ein Krankenhaus in Schönebeck. Von der Leistungsfähigkeit der HABAU GmbH kann man sich aber auch vor Ort überzeugen.
Am Südharz-Krankenhaus in Nordhausen zum Beispiel, auf dem Nordhäuser Petersberg oder am Berufsschulzentrum Morgenröte. Direkt vor der Haustür so zusagen waren die Mitarbeiter um Roland Handrek im vergangenen Jahr an der Sanierung des Heringer Rathauses beteiligt. Handrek: Für uns eine Ehrensache!
Autor: nnzDas Unternehmen universalbeton in der Goldenen Aue fertigt und liefert die Tribünenstufen für das Fussballstadion, in dem dann 30.000 Fans ihrer Mannschaft zujubeln können.
Die Heringer Beton-Spezialisten hatten bereits beim Bau der Volkswagen Arena in Wolfsburg ihre Visitenkarte hinterlassen und kamen so mit den besten Empfehlungen und einem passenden Angebot nach Leverkusen.
Erfolg muss sich jedoch auch das Team um Geschäftsführer Roland Handrek täglich neu erarbeiten. Und das Umfeld ist für HABAU nicht unbedingt freundlicher geworden. Handrek verweist darauf, dass die Baubranche in Thüringen im Jahr 1999 noch 120.000 Beschäftigte zählte, im vergangenen Jahr waren es 62.000. Allein im Landkreis Nordhausen seien in diesem Zeitraum mehr als zehn Firmen verschwunden.
Seit über zehn Jahren sind die Unternehmen der HABAU-Gruppe aktive Mitglieder in Wirtschaftsverbänden der Region. Sowohl beim einstigen Wirtschaftsverband als auch beim damaligen Industriellen Stammtisch engagierte sich Roland Handrek. Im Nordhäuser Unternehmerverband (NUV) ist der HABAU-Geschäftsführer Mitglied im Vorstand.
Der Trumpf von HABAU ist neben der anerkannten Qualität in Planung und Bau auch die Größe. Wir sind mit unseren Standorten in Heringen und Rudolstadt das fünfgrößte Fertigteilwerk in Deutschland. Wir liefern keine Massenware, sondern können durch unser Know How zu 100 Prozent auf die Wünsche unserer Kunden eingehen, beschreibt Roland Handrek.
Zu den rund primären 400 Arbeitsplätzen zählt der HABAU-Geschäftsführer noch einmal 250 sekundäre Arbeitsplätze in der Region. Sei es bei den Logistikunternehmen, den Kranfirmen, einem Schmied oder einem Cateringunternehmen.
In Heringen und in Rudolstadt stimmt auch das Betriebs-Klima. Wir haben Firmentarifverträge, die mit den beiden Betriebsräten unserer Gruppe abgeschlossen wurden. Der Mindestlohn am Bau ist für Roland Handrek eine Selbverständlichkeit, diskutiert wird darüber schon lange nicht mehr. Dafür sind leistungsabhängige Entlohnung, ein Prämiensystem zur Unfallvermeidung oder die Ausgabe von Tankgutscheinen motivierende Bestandteile der arbeitsrechtlichen Vertragsgestaltung.
Zu den 400 Mitarbeitern gehören auch 27 Auszubildende. Neben den kaufmännischen Berufen werden junge Menschen auch in Berufen ausgebildet, für die nicht unbedingt ein sehr guter Realschulablschuß die Voraussetzung ist. Für viele der jungen Menschen ist die Ausbildung in Heringen mehr als das Erlernen von handwerklichen Fähigkeiten, sie ist Teil der Persönlichkeitsentwicklung.
Haben sie die zweieinhalb oder drei Ausbildung absolviert, dann sind sie Teil einer Mannschaft, die nicht nur schöne Fussballstadien in Deutschland baut. In der Heringer Referenzliste stehen auch Projekte wie Chipfabriken in Dresden und Frankfurt/Oder, Airbus in Bremen oder ein Krankenhaus in Schönebeck. Von der Leistungsfähigkeit der HABAU GmbH kann man sich aber auch vor Ort überzeugen.
Am Südharz-Krankenhaus in Nordhausen zum Beispiel, auf dem Nordhäuser Petersberg oder am Berufsschulzentrum Morgenröte. Direkt vor der Haustür so zusagen waren die Mitarbeiter um Roland Handrek im vergangenen Jahr an der Sanierung des Heringer Rathauses beteiligt. Handrek: Für uns eine Ehrensache!


