Mo, 16:09 Uhr
03.11.2008
Von "Stadtpolizei" genehmigt
Oftmals mußte die nnz in den vergangenen Wochen und Monaten über Schmierereien an Wänden berichten. Jetzt ist erneut Graffiti in Nordhausen aufgetaucht. Die aber ist behördlich genehmigt. Die nnz mit den Einzelheiten...
Nordhäuser Bürgern und Touristen zeigt sich jetzt die Mauer des Nordhäuser Kunsthauses Meyenburg in neuem Gewand. Das sagte die Jugend- und Bildungsreferentin der Stadt Nordhausen, Stephanie Knoche. Unter der Aufmerksamkeit vieler Anwohner der Meyenburg Straße waren 20 junge Leute damit beschäftigt, die Mauer erst handwerklich durch fachmännisches Mauern und Putzen in Stand zu setzen. Was folgte, ist in Nordhausen bislang einmalig, sagt sie. Durch Sprayen und Malen, Freihand und mit Schablonen, wurde die Mauer mit Bildern der Stadt und Welt zum Leben erweckt.
Initiator des Projektes war Jörg Schröder, 23 Jahre, Student der Sozialen Arbeit in Münster. Die Grundlage seiner Idee wurde in Genf geboren, wo er ein dreiviertel Jahr als Aupair lebte. Dort, so Jörg Schröder, gebe es viele legale Flächen zum Sprayen. Bei seiner Rückkehr nach Nordhausen entstand daraufhin der Wunsch, auch die Weltoffenheit seiner Heimatstadt zu zeigen.
Die sanierungsbedürftige Mauer des Kunsthauses Meyenburg zu gestalten, bot sich mit ihrer Länge von 125 Metern und durchschnittlich 1,50 Meter Höhe für dieses Unternehmen an. "Ein solch großes Unterfangen war auch für mich der erste Versuch, sagte der junge Mann. Bedingt durch 6jährige Erfahrungen im Sprayen suchte er nach weiteren jungen Nordhäuser Künstlern, die bereit waren, dafür ihre Zeit zu investieren und ihr Können zu zeigen. Innerhalb von zwei Wochen und täglicher Arbeit erstrahlt nun die alte Mauer farbenprächtiger denn je.
Noch fehle der abschließende Hintergrund - studienbedingt sei für Jörg Schröder und sein Team die endgültige Fertigstellung erst in einigen Wochen möglich. Doch schon jetzt sei die neue Mauer sehenswert, wirbt Stephanie Knoche.
Autor: nnzNordhäuser Bürgern und Touristen zeigt sich jetzt die Mauer des Nordhäuser Kunsthauses Meyenburg in neuem Gewand. Das sagte die Jugend- und Bildungsreferentin der Stadt Nordhausen, Stephanie Knoche. Unter der Aufmerksamkeit vieler Anwohner der Meyenburg Straße waren 20 junge Leute damit beschäftigt, die Mauer erst handwerklich durch fachmännisches Mauern und Putzen in Stand zu setzen. Was folgte, ist in Nordhausen bislang einmalig, sagt sie. Durch Sprayen und Malen, Freihand und mit Schablonen, wurde die Mauer mit Bildern der Stadt und Welt zum Leben erweckt.
Initiator des Projektes war Jörg Schröder, 23 Jahre, Student der Sozialen Arbeit in Münster. Die Grundlage seiner Idee wurde in Genf geboren, wo er ein dreiviertel Jahr als Aupair lebte. Dort, so Jörg Schröder, gebe es viele legale Flächen zum Sprayen. Bei seiner Rückkehr nach Nordhausen entstand daraufhin der Wunsch, auch die Weltoffenheit seiner Heimatstadt zu zeigen.
Die sanierungsbedürftige Mauer des Kunsthauses Meyenburg zu gestalten, bot sich mit ihrer Länge von 125 Metern und durchschnittlich 1,50 Meter Höhe für dieses Unternehmen an. "Ein solch großes Unterfangen war auch für mich der erste Versuch, sagte der junge Mann. Bedingt durch 6jährige Erfahrungen im Sprayen suchte er nach weiteren jungen Nordhäuser Künstlern, die bereit waren, dafür ihre Zeit zu investieren und ihr Können zu zeigen. Innerhalb von zwei Wochen und täglicher Arbeit erstrahlt nun die alte Mauer farbenprächtiger denn je.
Noch fehle der abschließende Hintergrund - studienbedingt sei für Jörg Schröder und sein Team die endgültige Fertigstellung erst in einigen Wochen möglich. Doch schon jetzt sei die neue Mauer sehenswert, wirbt Stephanie Knoche.



