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Do, 12:46 Uhr
30.10.2008

Armut in Thüringen

Das Thema „Armut in Thüringen“ spielt in der Landesregierung eine eher geringe Rolle. Meinen die Gewerkschaften. Sie laden in der kommenden Woche zu Gegenstrategien ein...


Dabei waren nach einer Veröffentlichung des Thüringer Landesamtes für Statistik im Jahre 2006 rund 260 000 Bürger im Alter ab 15 Jahren von Einkommensarmut (50% und weniger des Durchschnittseinkommens aus Lohn, Lohnersatzleistung, Rente, Zinsen etc.) betroffen. Die Armutsquote, d.h. der Anteil der Einkommensarmen an der Gesamtbevölkerung im erwerbsfähigen Alter ist in den letzten Jahren weiterhin leicht angestiegen (von 14,3% auf 14,6%). Damit haben sich alle in den letzten Jahren propagierten Maßnahmen zur Armutsbekämpfung als wirkungslos erwiesen.

Besonders betroffen von Armut sind Menschen, die ihren Lebensunterhalt überwiegend von ALG I oder II bestreiten müssen, des weiteren sind es insbesondere Frauen, Alleinerziehende mit einem Kind und Bewohner strukturschwacher Landkreise.

Dabei beträgt die Kinderarmut selbst in Thüringen ca. 20%, d.h. jedes fünfte Kind unter 15 Jahren lebt in Armut mit allen bekannten Folgen wie mangelnde Teilhabe an Bildung, Kultur, Freizeitangeboten usw. Dies ist ein gesellschaftlicher Skandal und eine schwere Hypothek für die Zukunft unseres Landes.

Deshalb führt der DGB Nordhausen eine Veranstaltung zum Thema: „Armut in Thüringen und Gegenstrategien“ am 4. November 2008 um 18.30 Uhr im Thomas-Mann-Club, W.-Nebelung-Straße in Nordhausen durch und lädt alle Interessenten dazu recht herzlich ein. Als Referent steht uns Dr. Jürgen Neubert, Geschäftsführer START e.V. zur Verfügung, so Andreas Wieninger, Vorsitzender DGB-Kreisverband Nordhausen.
Autor: nnz

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