Do, 14:51 Uhr
04.07.2002
Zauberwort: Umwidmung
Nordhausen (nnz). In den zurückliegenden Tagen hat die Kreisverwaltung Post aus der Landeshauptstadt erhalten. Mit dabei war auch eine Karte mit vielen neuen Straßenbezeichungen...
Auf dieser Karte waren zwar alle Straßen im Landkreis Nordhausen aufgezeichnet, trotzdem wird sich einiges ändern. Das Land drängt die Kreise auf eine Übernahme von Straßen, die sich bislang in der Trägerschaft des Landes befanden, im Verwaltungsdeutsch heißt das Umwidmung. Trägerschaft heißt Verantwortung - auch für die Kosten, die mit der Bewirtschaftung entstehen. Nun erfuhr die nnz, dass ein Großteil dieser Straßen zwar in den zurückliegenden Jahren saniert wurde, Kosten entstehen aber trotzdem. Vor allem machen die künftigen Winter den Mitarbeitern der Kreisverwaltung zu schaffen. Da müssen nämlich die Kosten für den Winterdienst übernommen werden, für einen Träger selbstverständlich, für kommunale schon jetzt viel zu hoch. Im nnz-Archiv finden Sie dazu auch eine Stellungnahme des Gemeinde- und Städtebundes sowie der Gemeinde Sollstedt.
Der Kreis wird dann viele, zu viele Straßen sein Eigentum nennen können. Was also tun? Die einzige Möglichkeit wäre die Umwidmung einiger Straßen in die Hoheit der Kommunen. Die müssen dann ihrerseits wieder die laufenden Kosten übernehmen. Leider können die nicht weiter nach unten abdrücken! Welche Straßen denn nun ein Umwidmung erfahren, das will die Kreisverwaltung demnächst bekannt geben.
Autor: nnzAuf dieser Karte waren zwar alle Straßen im Landkreis Nordhausen aufgezeichnet, trotzdem wird sich einiges ändern. Das Land drängt die Kreise auf eine Übernahme von Straßen, die sich bislang in der Trägerschaft des Landes befanden, im Verwaltungsdeutsch heißt das Umwidmung. Trägerschaft heißt Verantwortung - auch für die Kosten, die mit der Bewirtschaftung entstehen. Nun erfuhr die nnz, dass ein Großteil dieser Straßen zwar in den zurückliegenden Jahren saniert wurde, Kosten entstehen aber trotzdem. Vor allem machen die künftigen Winter den Mitarbeitern der Kreisverwaltung zu schaffen. Da müssen nämlich die Kosten für den Winterdienst übernommen werden, für einen Träger selbstverständlich, für kommunale schon jetzt viel zu hoch. Im nnz-Archiv finden Sie dazu auch eine Stellungnahme des Gemeinde- und Städtebundes sowie der Gemeinde Sollstedt.
Der Kreis wird dann viele, zu viele Straßen sein Eigentum nennen können. Was also tun? Die einzige Möglichkeit wäre die Umwidmung einiger Straßen in die Hoheit der Kommunen. Die müssen dann ihrerseits wieder die laufenden Kosten übernehmen. Leider können die nicht weiter nach unten abdrücken! Welche Straßen denn nun ein Umwidmung erfahren, das will die Kreisverwaltung demnächst bekannt geben.


