Mi, 18:16 Uhr
03.07.2002
CDU: Äußerst fragwürdig
Nordhausen (nnz). Die nnz berichtete am Montag von der Sitzung des Kreisausschusses. Dabei wurde auch die Enthaltung von SPD und PDS zum Industriegebiet Goldene Aue erwähnt. Diese stößt nun auf die Kritik der CDU.
Als fragwürdig und nicht nachvollziehbar erscheint der Union das Abstimmungsverhalten von PDS und SPD im letzten Kreisausschuss. In der Beratung vom Montag ging es um die Position der im Kreistag vertretenen Parteien zum Industriegebiet Goldene Aue. Im letzten Kreistag wurde das Thema in den Kreisausschuss verwiesen, da die SPD und PDS noch Klärungsbedarf in den Fraktionen sahen. Außerdem wollte man den Auslegungstermin des Bebauungsplanes abwarten.
Die Mitglieder der CDU befassen sich schon seit langer Zeit mit der Thematik. Um eine auf breiter Basis abgestimmte Linie unter den Mitgliedern zu erhalten, entschieden sich die Christdemokraten dazu eigens einen Parteitag einzuberufen, um Wirtschaft und Bildung mit Fachleuten umfassend zu diskutieren (siehe auch hierzu im nnz-Archiv). Nach dem Bau der A 38 und dem grundhaften Ausbau der Infrastruktur erscheint es von größter Dringlichkeit, das daraus erwachsende Entwicklungspotential zu nutzen und Investitionswilligen in der Region die Türen zu öffnen und entsprechende Angebote vorzuhalten.
Professor Heinrich Markgraf und auch der Wirtschaftsdezernent der Stadt Nordhausen, Dietrich Beyse (beide CDU), brachten es in der Kreisausschusssitzung deutlich auf den Punkt: Es ist fünf vor zwölf. Und wir befinden uns bei zukünftigen Investitionen inmitten eines Wettbewerbs der Regionen. Kreisgeschäftsführer Maik Schröter meinte gegenüber der nnz dazu: "Handeln muss jetzt angesagt sein, um wirtschaftlich etwas zu bewegen und Rahmenbedingungen für die Schaffung neuer Arbeitsplätze zu installieren. Unser Mittelstand benötigt dringender denn je Aufträge aus der Industrie."
Vertreter der Wirtschaft und auch der Gewerkschaften haben sich in der Vergangenheit deutlich positioniert und ebenfalls auf die dringende Notwendigkeit eines Industriegebietes verwiesen. Die Vertreter von SPD und PDS im Kreistag beweisen durch ihre Enthaltung bei der Stimmabgabe, dass sie nicht in der Lage sind klare Positionen zu beziehen. Uns erscheint dies, vor allem auch vor dem Hintergrund das die Nordhäuser Oberbürgermeisterin Barbara Rinke (SPD) sich mehrfach zur Sache positiv äußerte, völlig unverständlich.
Autor: nnzAls fragwürdig und nicht nachvollziehbar erscheint der Union das Abstimmungsverhalten von PDS und SPD im letzten Kreisausschuss. In der Beratung vom Montag ging es um die Position der im Kreistag vertretenen Parteien zum Industriegebiet Goldene Aue. Im letzten Kreistag wurde das Thema in den Kreisausschuss verwiesen, da die SPD und PDS noch Klärungsbedarf in den Fraktionen sahen. Außerdem wollte man den Auslegungstermin des Bebauungsplanes abwarten.
Die Mitglieder der CDU befassen sich schon seit langer Zeit mit der Thematik. Um eine auf breiter Basis abgestimmte Linie unter den Mitgliedern zu erhalten, entschieden sich die Christdemokraten dazu eigens einen Parteitag einzuberufen, um Wirtschaft und Bildung mit Fachleuten umfassend zu diskutieren (siehe auch hierzu im nnz-Archiv). Nach dem Bau der A 38 und dem grundhaften Ausbau der Infrastruktur erscheint es von größter Dringlichkeit, das daraus erwachsende Entwicklungspotential zu nutzen und Investitionswilligen in der Region die Türen zu öffnen und entsprechende Angebote vorzuhalten.
Professor Heinrich Markgraf und auch der Wirtschaftsdezernent der Stadt Nordhausen, Dietrich Beyse (beide CDU), brachten es in der Kreisausschusssitzung deutlich auf den Punkt: Es ist fünf vor zwölf. Und wir befinden uns bei zukünftigen Investitionen inmitten eines Wettbewerbs der Regionen. Kreisgeschäftsführer Maik Schröter meinte gegenüber der nnz dazu: "Handeln muss jetzt angesagt sein, um wirtschaftlich etwas zu bewegen und Rahmenbedingungen für die Schaffung neuer Arbeitsplätze zu installieren. Unser Mittelstand benötigt dringender denn je Aufträge aus der Industrie."
Vertreter der Wirtschaft und auch der Gewerkschaften haben sich in der Vergangenheit deutlich positioniert und ebenfalls auf die dringende Notwendigkeit eines Industriegebietes verwiesen. Die Vertreter von SPD und PDS im Kreistag beweisen durch ihre Enthaltung bei der Stimmabgabe, dass sie nicht in der Lage sind klare Positionen zu beziehen. Uns erscheint dies, vor allem auch vor dem Hintergrund das die Nordhäuser Oberbürgermeisterin Barbara Rinke (SPD) sich mehrfach zur Sache positiv äußerte, völlig unverständlich.

