Mi, 15:29 Uhr
01.10.2008
Romeo aus Ungarn
Pál Szepesi – den Namen sollten Ballettfreunde sich merken. Auf ihn hört ein Tänzer, der seit ein paar Wochen als Gast die Ballettkompanie der Theater Nordhausen/Loh-Orchester Sondershausen GmbH verstärkt. Pál Szepesi hat die Rolle des Romeo im Ballett Romeo und Julia übernommen. Er stammt aus Ungarn und hat derzeit noch weitere Gastengagements in Österreich.
Der 28jährige ist, wie er selbst sagt, sehr spät zum Ballett gekommen. Erst mit 14 Jahren hat er sich entschieden, zu tanzen. Es folgten vier Jahre Ballettschule, dann das erste Engagement in einer Kompanie in Budapest. Drei Jahre später führte Pál Szepesi der Weg in das Opernhaus nach Graz in Österreich.
Besondere Vorlieben im Tanz hat er nicht – er tanzt alles gern, mag unterschiedliche Tanzstile, vom klassischen bis zum modernen, zeitgenössischen. Er hat die Erfahrung gemacht, dass es immer mehr Ballettfreunde gibt, die sich zum zeitgenössischen Tanz hingezogen fühlen.
Dass der Ungar heute auf Bühnen tanzt, das hätte er sich im Jugendalter sicher nicht träumen lassen. Fürs Tanzen hatte er sich nie interessiert, Pál Szepesi fühlte sich im Sport zu Hause, spielte Tennis, Handball, war viel mit dem Kanu unterwegs, ist gern geschwommen.
Als er die Grund- und Mittelschule beendet hatte, war er 14 Jahre und wollte eine sportliche Laufbahn einschlagen – Handball. Doch seine Großmutter entdeckte eines Tages eine Anzeige in einer Zeitung, dass in der Ballettschule ein Vortanzen für Kinder stattfindet. Eigentlich war Pál Szepesi schon an der Handballschule angenommen, doch er folgte dem Rat der Großmutter und tanzte vor. Die Jury war offensichtlich begeistert, der Junge wurde sofort angenommen. Heute sagt der 28jährige, dass seine Großmutter eine richtige Entscheidung getroffen hatte. Tanzen ist sein Leben – es erfüllt ihn mehr als Sport. Nach der Ballettausbildung erhielt er sofort ein Engagement, besser hätte es für den Ungarn nicht laufen können. Seit zwei Jahren ist er freiberuflich als Tänzer unterwegs. Stets auf der Suche nach etwas Neuem, tanzt er sowohl in Budapest als auch auf österreichischen und deutschen Bühnen. Erstmals auch in Nordhausen. Lachend erzählt der Tänzer, dass das die kleinste Stadt sei, in der er bisher gearbeitet habe. Aber er genießt es, das Leben sei hier nicht ganz so hektisch wie in einer Metropole wie in Budapest.
Die Zuschauer haben Pál Szepesi mit der Ballettkompanie bereits beim Theaterfest und in der Ballettgala in einem Ausschnitt aus Romeo und Julia gesehen. Am 24. Oktober hat der große Ballettabend mit dem Loh-Orchester unter der musikalischen Leitung von Generalmusikdirektor Markus L. Frank Premiere.
Wer vorher schon ein bisschen mehr darüber erfahren möchte, ist herzlich zur Einführung am Dienstag, 14. Oktober, um 19 Uhr ins Theater Nordhausen eingeladen. Am 26. Oktober sind alle jungen Zuschauer zum Junges-Theater-Stammtisch im Anschluss an die Ballettvorstellung in das Theaterrestaurant Da Capo eingeladen, und am Montag, 27. Oktober, um 11 Uhr können sich alle Schüler ab Klasse 7 die BallettWerkstatt Romeo und Julia ansehen.
Autor: nnzDer 28jährige ist, wie er selbst sagt, sehr spät zum Ballett gekommen. Erst mit 14 Jahren hat er sich entschieden, zu tanzen. Es folgten vier Jahre Ballettschule, dann das erste Engagement in einer Kompanie in Budapest. Drei Jahre später führte Pál Szepesi der Weg in das Opernhaus nach Graz in Österreich.
Besondere Vorlieben im Tanz hat er nicht – er tanzt alles gern, mag unterschiedliche Tanzstile, vom klassischen bis zum modernen, zeitgenössischen. Er hat die Erfahrung gemacht, dass es immer mehr Ballettfreunde gibt, die sich zum zeitgenössischen Tanz hingezogen fühlen.
Dass der Ungar heute auf Bühnen tanzt, das hätte er sich im Jugendalter sicher nicht träumen lassen. Fürs Tanzen hatte er sich nie interessiert, Pál Szepesi fühlte sich im Sport zu Hause, spielte Tennis, Handball, war viel mit dem Kanu unterwegs, ist gern geschwommen.
Als er die Grund- und Mittelschule beendet hatte, war er 14 Jahre und wollte eine sportliche Laufbahn einschlagen – Handball. Doch seine Großmutter entdeckte eines Tages eine Anzeige in einer Zeitung, dass in der Ballettschule ein Vortanzen für Kinder stattfindet. Eigentlich war Pál Szepesi schon an der Handballschule angenommen, doch er folgte dem Rat der Großmutter und tanzte vor. Die Jury war offensichtlich begeistert, der Junge wurde sofort angenommen. Heute sagt der 28jährige, dass seine Großmutter eine richtige Entscheidung getroffen hatte. Tanzen ist sein Leben – es erfüllt ihn mehr als Sport. Nach der Ballettausbildung erhielt er sofort ein Engagement, besser hätte es für den Ungarn nicht laufen können. Seit zwei Jahren ist er freiberuflich als Tänzer unterwegs. Stets auf der Suche nach etwas Neuem, tanzt er sowohl in Budapest als auch auf österreichischen und deutschen Bühnen. Erstmals auch in Nordhausen. Lachend erzählt der Tänzer, dass das die kleinste Stadt sei, in der er bisher gearbeitet habe. Aber er genießt es, das Leben sei hier nicht ganz so hektisch wie in einer Metropole wie in Budapest.
Die Zuschauer haben Pál Szepesi mit der Ballettkompanie bereits beim Theaterfest und in der Ballettgala in einem Ausschnitt aus Romeo und Julia gesehen. Am 24. Oktober hat der große Ballettabend mit dem Loh-Orchester unter der musikalischen Leitung von Generalmusikdirektor Markus L. Frank Premiere.
Wer vorher schon ein bisschen mehr darüber erfahren möchte, ist herzlich zur Einführung am Dienstag, 14. Oktober, um 19 Uhr ins Theater Nordhausen eingeladen. Am 26. Oktober sind alle jungen Zuschauer zum Junges-Theater-Stammtisch im Anschluss an die Ballettvorstellung in das Theaterrestaurant Da Capo eingeladen, und am Montag, 27. Oktober, um 11 Uhr können sich alle Schüler ab Klasse 7 die BallettWerkstatt Romeo und Julia ansehen.


