Mi, 12:59 Uhr
03.07.2002
Stimmen für den Erhalt der Apotheken
Nordhausen (nnz). Überragender Erfolg für die "Initiative Pro Apotheke": 7,7 Millionen Patienten und Kunden haben sich in den vergangenen zwei Monaten mit ihrer Unterschrift gegen den Versandhandel von Arzneimitteln und für den Erhalt der Apotheken ausgesprochen. Wie viel es in Thüringen waren, das hat die nnz erfahren.
In Thüringen kamen rund 250.000 Unterschriften zusammen. Das ist die größte Unterschriftenaktion in der Geschichte der Bundesrepublik. Seit Mitte April lagen in den 527 Apotheken in Thüringen Unterschriftenlisten aus. Zudem gab es die Möglichkeit, seine Stimme im Internet abzugeben.
"Die große Unterstützung der Patienten hat uns überwältigt," freut sich Dr. Jörg Jacob, Pressesprecher der Apotheker in Thüringen. Zahlreiche Gespräche in den Apotheken hätten gezeigt, dass die Menschen ihre Gesundheit beim Apotheker in den besten Händen sähen. Kaum jemand möchte auf den umfassenden Service mit Nacht- und Sonntagsdiensten sowie die Herstellung von Rezepturen verzichten. Auch die persönliche Beratung durch den Apotheker wird als unersetzbar angesehen. "Wir sind gespannt, wie die Politik auf dieses eindeutige Ergebnis reagieren wird", sagt Dr. Jörg Jacob. "7,7 Millionen Stimmen können nicht überhört werden", so der Apotheker gegenüber nnz.
Weitere Aktionen sind bereits in Planung kündigten die Landesapothekerkammer, die rund 1200 Apothekerinnen und Apotheker vertritt, an. Gleichzeitig erneuerten die Apotheker in Thüringen ihr Angebot an die Politik, sich in die Diskussion um die zukünftige Arzneimittelversorgung aktiv einzubringen. "Wer aber dabei die öffentliche Apotheke abschaffen will, muss mit der Gegenwehr von Patienten und Apothekern rechnen", so der Apotheker abschließend.
Autor: nnzIn Thüringen kamen rund 250.000 Unterschriften zusammen. Das ist die größte Unterschriftenaktion in der Geschichte der Bundesrepublik. Seit Mitte April lagen in den 527 Apotheken in Thüringen Unterschriftenlisten aus. Zudem gab es die Möglichkeit, seine Stimme im Internet abzugeben.
"Die große Unterstützung der Patienten hat uns überwältigt," freut sich Dr. Jörg Jacob, Pressesprecher der Apotheker in Thüringen. Zahlreiche Gespräche in den Apotheken hätten gezeigt, dass die Menschen ihre Gesundheit beim Apotheker in den besten Händen sähen. Kaum jemand möchte auf den umfassenden Service mit Nacht- und Sonntagsdiensten sowie die Herstellung von Rezepturen verzichten. Auch die persönliche Beratung durch den Apotheker wird als unersetzbar angesehen. "Wir sind gespannt, wie die Politik auf dieses eindeutige Ergebnis reagieren wird", sagt Dr. Jörg Jacob. "7,7 Millionen Stimmen können nicht überhört werden", so der Apotheker gegenüber nnz.
Weitere Aktionen sind bereits in Planung kündigten die Landesapothekerkammer, die rund 1200 Apothekerinnen und Apotheker vertritt, an. Gleichzeitig erneuerten die Apotheker in Thüringen ihr Angebot an die Politik, sich in die Diskussion um die zukünftige Arzneimittelversorgung aktiv einzubringen. "Wer aber dabei die öffentliche Apotheke abschaffen will, muss mit der Gegenwehr von Patienten und Apothekern rechnen", so der Apotheker abschließend.

