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Mi, 10:34 Uhr
03.07.2002

Landrat legte sich flach

Nordhausen (nnz). Der Dienstbeginn von Landrat Joachim Claus (CDU) verlief heute etwas ungewohnt. Bevor es auf Dienstreise nach Quedlinburg ging, wurde der Chef der Kreisverwaltung „flach gelegt“.


Abgezapft Er gehört zu den eifrigen Blutspendern im Landkreis. Joachim Claus ist zudem ein gefragter Kunde der Blutspendezentrale im Nordhäuser Südharz-Krankenhaus. Seine Blutgruppe „Null-rhesus negativ“ ist eher selten und wird gerade deshalb dringend gesucht und gebraucht. Neben dem Landrat legten sich an diesem Vormittag natürlich weitere Mitarbeiter der Kreisverwaltung auf die Liegen. Das Landratsamt ist mittlerweile eine „feste Bank“ für die Leute des Blutspendedienstes.

Obwohl es im Moment noch keinen akuten Notstand an Blutkonserven gibt, treibt die Urlaubszeit dem Verantwortlichen Sven Köhn einige Sorgenfalten auf die Stirn. Da fehlen Stamm-Blutspender nicht nur wegen der normalen Ferien- und Urlaubsabwesenheit, sondern auch aufgrund von Fernreisen. Verlegen die Blutspender ihrer Ferienziele in tropische oder subtropische Regionen (Malaria oder Hepatitis), dann fallen sie mindestens für ein halbes Jahr aus. Bei einem Stammspender fehlen somit zwei Blutspenden, bei einem Ehepaar sind es bereits vier usw.

Köhn appelliert allein aus diesem Grund auch an bisherige Nichtspender, den Weg zum Südharz-Krankenhaus zu finden. Neben der Abgabe einen halben Liters Lebenssaft, bringt eine Blutspende noch weitaus mehr Vorteile. Darüber, sowie über „Risiken und Nebenwirkungen“ informieren die freundlichen Mitarbeiter der Blutspendezentrale gern.
Autor: nnz

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