Mo, 13:20 Uhr
01.07.2002
Neubau ab kommenden Montag
Nordhausen (nnz). Ab kommenden Montag ist die Kreisstadt um eine Attraktion reicher. Vor der Südharz-Galerie wird ein altes Bauwerk neu entstehen. Das erfuhr die nnz jetzt aus der Stadtverwaltung.
Am 8. Juli fällt mit Vorbereitungsarbeiten der Startschuss für den Neubau der Brücke des Friedens (Bahnhofsbrücke) vor dem Geschäftszentrum Südharzgalerie. Die jetzige Brücke wird abgerissen. Die Arbeiten werden 2003 abgeschlossen sein. Die Gesamtkosten betragen mehr als 1,6 Millionen Euro. Die Stadt stellt dazu rund 320.000 Euro bereit. Der Rest kommt aus unterschiedlichen Förderprogrammen. Während der gesamten Bauzeit gibt es jeden Mittwoch ab 9 Uhr öffentliche Bauberatungen in einem Büro vor Ort, das zur Zeit eingerichtet wird.
Mit der neuen Brücke kommt in diesem Bereich auch der Neubau der Kreuzung Bahnhofstraße/Uferstraße mit der Verlegung neuer Ver- und Entsorgungsleitungen und einer Entwässerungsanlage, der wiederum gleichzeitig mit einer Erneuerung der Straßebahngleise einhergeht. Damit muss die Straße nur einmal geöffnet werden, sagte Hubert Liesegang vom städtischen Bauamt. Liesegang erklärt das Gesamt-Projekt: Die Erneuerung der Brücke geschieht in zwei Abschnitten: In der ersten Etappe werden der westliche Brückenteil abgerissen, Straßenbahnschienen und Fußweg auf den anderen Brückenteil verlegt. Im Frühjahr 2003 dann, wenn auf der Westseite der neuen Brückenteil steht, kommen Straßenbahn und Fußweg auf diesen Teil zurück, Abriss und Neubau der Ostseite beginnen.
Während der gesamten Bauzeit fährt - mit kurzen Unterbrechungen - die Straßenbahn. Auch für die Fußgänger sei der Weg frei. Die Kraftfahrzeuge aus Richtung Grimmelallee/Worbis könnten ebenfalls auf der Uferstraße die Baustelle vor der Südharz-Galerie passieren, dürften - wegen des Brücken-Neubaus - allerdings nicht links abbiegen, um in die Oberstadt zu kommen, sondern müssen den Weg über die Arnoldstraße nehmen, so Liesegang. Damit die Uferstraße trotz Baustelle befahrbar bleibt, werden wir die Fahrspur teilweise Richtung Südharzgalerie auf den dort verlaufenden Gehweg verschieben, erklärt Liesegang. Wegen dieser Arbeiten konnte auch das Hochbeet vor der Südharz-Galerie nicht mehr mit der Sommerbepflanzung versehen werden.
Das ganze Projekt ist - vor allem wegen der Verlegung der Leitungen im Kreuzungsbereich - sehr kompliziert. Man muss bis zu fünf Meter tief in die Erde!, so Liesegang. Am 8. Juli beginnen die Verschwenkung der Uferstraße, die Vorbereitungsarbeiten für die Verlegung der Abwasserleitungen und für die Verlegung der Straßenbahngleise. Die Neugestaltung der Brücke und des Verkehrs-Knotens in der Bahnhofstraße ist ein Gemeinschaftsprojekt der Stadt Nordhausen, des Stadtentwässerungsbetriebes, der Energieversorgung Nordhausen, des Wasserverbandes Nordhausen und des Straßenbauamtes Nordthüringen mit Bau-Unternehmen der Region.
Autor: nnzAm 8. Juli fällt mit Vorbereitungsarbeiten der Startschuss für den Neubau der Brücke des Friedens (Bahnhofsbrücke) vor dem Geschäftszentrum Südharzgalerie. Die jetzige Brücke wird abgerissen. Die Arbeiten werden 2003 abgeschlossen sein. Die Gesamtkosten betragen mehr als 1,6 Millionen Euro. Die Stadt stellt dazu rund 320.000 Euro bereit. Der Rest kommt aus unterschiedlichen Förderprogrammen. Während der gesamten Bauzeit gibt es jeden Mittwoch ab 9 Uhr öffentliche Bauberatungen in einem Büro vor Ort, das zur Zeit eingerichtet wird.
Mit der neuen Brücke kommt in diesem Bereich auch der Neubau der Kreuzung Bahnhofstraße/Uferstraße mit der Verlegung neuer Ver- und Entsorgungsleitungen und einer Entwässerungsanlage, der wiederum gleichzeitig mit einer Erneuerung der Straßebahngleise einhergeht. Damit muss die Straße nur einmal geöffnet werden, sagte Hubert Liesegang vom städtischen Bauamt. Liesegang erklärt das Gesamt-Projekt: Die Erneuerung der Brücke geschieht in zwei Abschnitten: In der ersten Etappe werden der westliche Brückenteil abgerissen, Straßenbahnschienen und Fußweg auf den anderen Brückenteil verlegt. Im Frühjahr 2003 dann, wenn auf der Westseite der neuen Brückenteil steht, kommen Straßenbahn und Fußweg auf diesen Teil zurück, Abriss und Neubau der Ostseite beginnen.
Während der gesamten Bauzeit fährt - mit kurzen Unterbrechungen - die Straßenbahn. Auch für die Fußgänger sei der Weg frei. Die Kraftfahrzeuge aus Richtung Grimmelallee/Worbis könnten ebenfalls auf der Uferstraße die Baustelle vor der Südharz-Galerie passieren, dürften - wegen des Brücken-Neubaus - allerdings nicht links abbiegen, um in die Oberstadt zu kommen, sondern müssen den Weg über die Arnoldstraße nehmen, so Liesegang. Damit die Uferstraße trotz Baustelle befahrbar bleibt, werden wir die Fahrspur teilweise Richtung Südharzgalerie auf den dort verlaufenden Gehweg verschieben, erklärt Liesegang. Wegen dieser Arbeiten konnte auch das Hochbeet vor der Südharz-Galerie nicht mehr mit der Sommerbepflanzung versehen werden.
Das ganze Projekt ist - vor allem wegen der Verlegung der Leitungen im Kreuzungsbereich - sehr kompliziert. Man muss bis zu fünf Meter tief in die Erde!, so Liesegang. Am 8. Juli beginnen die Verschwenkung der Uferstraße, die Vorbereitungsarbeiten für die Verlegung der Abwasserleitungen und für die Verlegung der Straßenbahngleise. Die Neugestaltung der Brücke und des Verkehrs-Knotens in der Bahnhofstraße ist ein Gemeinschaftsprojekt der Stadt Nordhausen, des Stadtentwässerungsbetriebes, der Energieversorgung Nordhausen, des Wasserverbandes Nordhausen und des Straßenbauamtes Nordthüringen mit Bau-Unternehmen der Region.


