So, 17:49 Uhr
30.06.2002
Nicht viel Neues auf dem Flugplatz
Nordhausen (nnz). Das diesjährige Truck- und Countryfest ist Geschichte - fast. Auch in diesem Jahr zog es die Western, Truck- und Countryverrückten wieder auf das Gelände des Bielener Flugplatzes. nnz hatte sich zeitweilig unter den Trapper und Cowgirls gemischt.
Die Atmosphäre einer solchen Veranstaltung muß man verstehen und mögen - oder nicht. Im zweiten Fall ist es schwer zu beurteilen, was sich da auf dem Gelände bei Bielen an drei Tagen zuträgt. Warum verkleiden sich Geschäftsführer, Autohausbesitzer aber auch ganz stinknormale Arbeitnehmer mit Westen, Hüten, Mänteln oder Patronengurten? Die Antwort auf diese Frage zu finden, ist nicht immer einfach.
Es ist vermutlich die Sehnsucht nach der wilden, freien Welt, die meist in die Weiten des mittleren Westens in den USA angesiedelt ist. Da aber die wenigsten dorthin fliehen können, trappern sie von Festival zu Festival. In diesem Jahr kamen Tausende wieder in den Norden Thüringens. Mit Trucks und normalen mobilen Untersätzen, mit Wohnwagen oder Zelt. Festival-Veranstalter Sven-Bolko Heck hatte vor sieben Jahren diese Idee, sie ist mittlerweile zur Tradition geworden, hat ihren festen Platz im bundesdeutschen Veranstaltungskalender gefunden.
Vermutlich sind die Besucher dieser Veranstaltung nicht so sehr an Neuerungen interessiert. Der Ablauf auf dem Gelände wird von Jahr zu Jahr nicht groß variiert, selbst der Westernfreund ist ein Gewohnheitstier. Am Freitag gab es dann doch etwas Neues, das Festival erhielt einen poppigen Farbtupfer. Geblieben ist auch der nervende Korso der aufgepeppten mobilen PS-Kracher. Das Kind im Manne setzt sich halt bei derartigen Vergnügungen immer mal wieder durch.
Morgen hat die Trucker und Cowboys das normale Leben wieder eingeholt. Da wird der Sattel mit dem Bürosessels, der Westernhut mit der Krawatte oder dem Blaumann getauscht. Und morgen ist dann auch der Frust über das verlorene Finale gegen Brasilien verflogen.
Autor: nnz
Die Atmosphäre einer solchen Veranstaltung muß man verstehen und mögen - oder nicht. Im zweiten Fall ist es schwer zu beurteilen, was sich da auf dem Gelände bei Bielen an drei Tagen zuträgt. Warum verkleiden sich Geschäftsführer, Autohausbesitzer aber auch ganz stinknormale Arbeitnehmer mit Westen, Hüten, Mänteln oder Patronengurten? Die Antwort auf diese Frage zu finden, ist nicht immer einfach.Es ist vermutlich die Sehnsucht nach der wilden, freien Welt, die meist in die Weiten des mittleren Westens in den USA angesiedelt ist. Da aber die wenigsten dorthin fliehen können, trappern sie von Festival zu Festival. In diesem Jahr kamen Tausende wieder in den Norden Thüringens. Mit Trucks und normalen mobilen Untersätzen, mit Wohnwagen oder Zelt. Festival-Veranstalter Sven-Bolko Heck hatte vor sieben Jahren diese Idee, sie ist mittlerweile zur Tradition geworden, hat ihren festen Platz im bundesdeutschen Veranstaltungskalender gefunden.
Vermutlich sind die Besucher dieser Veranstaltung nicht so sehr an Neuerungen interessiert. Der Ablauf auf dem Gelände wird von Jahr zu Jahr nicht groß variiert, selbst der Westernfreund ist ein Gewohnheitstier. Am Freitag gab es dann doch etwas Neues, das Festival erhielt einen poppigen Farbtupfer. Geblieben ist auch der nervende Korso der aufgepeppten mobilen PS-Kracher. Das Kind im Manne setzt sich halt bei derartigen Vergnügungen immer mal wieder durch.Morgen hat die Trucker und Cowboys das normale Leben wieder eingeholt. Da wird der Sattel mit dem Bürosessels, der Westernhut mit der Krawatte oder dem Blaumann getauscht. Und morgen ist dann auch der Frust über das verlorene Finale gegen Brasilien verflogen.

