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Fr, 10:50 Uhr
28.06.2002

Teilzeit - eine Geschlechterfrage?

Nordhausen (nnz). Teilzeit kommt nicht nur in Mode, sie ist bereits eine weit verbreitete Form der Arbeitszeit. Vor allem bei Frauen, wie die nnz erfuhr.


Im April 2001 waren nach Angaben des Thüringer Landesamtes für Statistik in Thüringen 138 300 Erwerbstätige teilzeitbeschäftigt. Davon waren 82,0 Prozent Frauen und 18,0 Prozent Männer. Von den erwerbstätigen Frauen arbeiteten 23,6 Prozent Teilzeit, während es bei den Männern 4,1 Prozent waren. Im Jahr 1991 betrug der Anteil 17,5 bzw. 1,2 Prozent. Seit 1991 stieg die Zahl der Teilzeitbeschäftigten um 28 600 Personen, bei einer gleichzeitigen Verringerung der Erwerbstätigen um 179 300 Personen.

Fast die Hälfte der Frauen (46,5 Prozent) gab an, Teilzeit zu arbeiten, weil eine Vollzeittätigkeit nicht zu finden ist. Ein weiterer Grund waren persönliche oder familiäre Verpflichtungen (18,4 Prozent). 16,8 Prozent der teilzeitbeschäftigten Frauen wünschten keine Vollzeittätigkeit. Männer arbeiten nach eigenen Angaben deshalb in Teilzeit, weil sie keine Vollzeittätigkeit wünschen (29,4 Prozent) oder finden (24,6 Prozent) bzw. aufgrund von Krankheit oder Unfallfolgen (20,6 Prozent).
Autor: nnz

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