Do, 16:20 Uhr
04.09.2008
Interkulturelles Lernen in KiTas
Im Zeitalter der Globalisierung, Europapolitik und multikultureller Gesellschaft steht die Verständigung mit Menschen aus mehreren Kulturräumen im Vordergrund. Das Werkzeug hierzu ist die interkulturelle Kommunikation. Schon die Kindertagestätte verfügen über ideale Voraussetzungen, um die interkulturelle Kompetenz bei Kindern und Eltern zu stärken.
Der Prozess des interkulturellen Lernens soll allen Teilnehmenden vermitteln, dass kulturelle, weltanschauliche und religiöse Werte, Normen und Lebensformen veränderlich sind. Sie sind dem Einfluss anderer Kulturen und Orientierungen ebenso ausgesetzt wie dem Einfluss der jeweiligen örtlichen Gewohnheiten, der gesellschaftlichen Anforderungen und biographischen Entwicklungen, und jede Konfrontation mit anderen Kulturen und Lebensformen bietet die Möglichkeit über eigene Standpunkte nachzudenken und eigene Wege zu modifizieren.
Zum interkulturellen Lernen gehört es, Gemeinsames und Trennendes zwischen Menschen verschiedener Lebenswelten wahrzunehmen und als Basis von Solidarität untereinander zu erkennen und zu nutzen. Nach dem erfolgreichen Einführungsseminar wurde am 29. und 30. August das zweite Modul Methoden des interkulturellen Lernen im Mobilé in der Domstraße durchgeführt. Dieses Seminar gehört zum Lokalen Aktionsplans des Bundesprogramms Vielfalt tut gut der Stadt Nordhausen.
In den zwei Tagen haben sich die Erzieherinnen mit verschiedenen Methoden: Sprachanimationen, internationalen Lieder, Tänzen, Festen und Feiern, Religionen vertraut gemacht. Zusätzlich wurden die Aspekte des Dialogs mit den Eltern besprochen. Eine große Rolle spielte auch ein Kooperationstreffen mit dem Leiter des Studienkollegs - Herr Herfurth und dem Sozialarbeiter des Schrankenlos e. V. – Herr Schulze.
Der Austausch war sehr erfolgreich, es wurden viele Synergien festgestellt. Alle Beteiligten freuen sich auf die zukünftige Zusammenarbeit. In dieser Woche startet die Umsetzung des Projektes in den teilnehmenden Einrichtungen. Das Vorhaben zielt bildungspolitisch unter anderem auf die langfristige Einbindung von Methoden und Inhalten des interkulturellen Lernens in Programme von Kindertagesstätten. Damit möchten wir den Aufbau von solidarischem Verhalten der Kinder untereinander und mit Kindern aus anderen Ländern unterstützen, sowie die Entstehung von rassistischen und ausgrenzenden Denken und Verhalten verhindern helfen.
Die Kinder, Eltern und Erzieher können dabei lernen, verschiedene Möglichkeiten zu nutzen, um soziale im Allgemeinen und interkulturelle Kompetenz im Speziellen zu erlangen.
Autor: nnzDer Prozess des interkulturellen Lernens soll allen Teilnehmenden vermitteln, dass kulturelle, weltanschauliche und religiöse Werte, Normen und Lebensformen veränderlich sind. Sie sind dem Einfluss anderer Kulturen und Orientierungen ebenso ausgesetzt wie dem Einfluss der jeweiligen örtlichen Gewohnheiten, der gesellschaftlichen Anforderungen und biographischen Entwicklungen, und jede Konfrontation mit anderen Kulturen und Lebensformen bietet die Möglichkeit über eigene Standpunkte nachzudenken und eigene Wege zu modifizieren.
Zum interkulturellen Lernen gehört es, Gemeinsames und Trennendes zwischen Menschen verschiedener Lebenswelten wahrzunehmen und als Basis von Solidarität untereinander zu erkennen und zu nutzen. Nach dem erfolgreichen Einführungsseminar wurde am 29. und 30. August das zweite Modul Methoden des interkulturellen Lernen im Mobilé in der Domstraße durchgeführt. Dieses Seminar gehört zum Lokalen Aktionsplans des Bundesprogramms Vielfalt tut gut der Stadt Nordhausen.
In den zwei Tagen haben sich die Erzieherinnen mit verschiedenen Methoden: Sprachanimationen, internationalen Lieder, Tänzen, Festen und Feiern, Religionen vertraut gemacht. Zusätzlich wurden die Aspekte des Dialogs mit den Eltern besprochen. Eine große Rolle spielte auch ein Kooperationstreffen mit dem Leiter des Studienkollegs - Herr Herfurth und dem Sozialarbeiter des Schrankenlos e. V. – Herr Schulze.
Der Austausch war sehr erfolgreich, es wurden viele Synergien festgestellt. Alle Beteiligten freuen sich auf die zukünftige Zusammenarbeit. In dieser Woche startet die Umsetzung des Projektes in den teilnehmenden Einrichtungen. Das Vorhaben zielt bildungspolitisch unter anderem auf die langfristige Einbindung von Methoden und Inhalten des interkulturellen Lernens in Programme von Kindertagesstätten. Damit möchten wir den Aufbau von solidarischem Verhalten der Kinder untereinander und mit Kindern aus anderen Ländern unterstützen, sowie die Entstehung von rassistischen und ausgrenzenden Denken und Verhalten verhindern helfen.
Die Kinder, Eltern und Erzieher können dabei lernen, verschiedene Möglichkeiten zu nutzen, um soziale im Allgemeinen und interkulturelle Kompetenz im Speziellen zu erlangen.



