Do, 07:58 Uhr
28.08.2008
Fusion der Befürworter
Auf große Resonanz stieß die Veranstaltung der Vereine Zukunft im Südharz e.V. und Südharzer Karstlandschaft e.V. zu Beginn dieser Woche im Rosarium in Sangerhausen. Angesichts des Mottos des Abends auch nicht verwunderlich, war es doch erklärtes Ziel der Vereine, ein Bündnis für den Südharz zu gründen.
Verbündet haben sich an diesem Abend all diejenigen in der Südharzregion, die die Einrichtung des Biosphärenreservates Karstlandschaft Südharz befördern wollen. Dies weniger mit finanziellen Beihilfen, als vielmehr mit ihrem kreativen Einsatz und dem eisernen Willen, den Südharz im Sinne einer nachhaltigen Entwicklung voran zu bringen. Und dies sowohl im wirtschaftlichen, sozialen und - das wurde an diesem Abend besonders deutlich - auf dem Sektor der Umweltbildung.
Mit dem, was sie wollen, hielten die Bundes- und Landtagsabgeordneten Heller (CDU) und Hampel (SPD) nicht hinterm Berg. Sie sprachen sich beide für die zügige Ausweisung des Biosphärenreservates nach Landesrecht aus. Die Geschäftsführerin der Rosenstadt Sangerhausen GmbH, Frau Siemann, erläuterte ihr Vermarktungs-konzept und machte deutlich, dass die regionale Vermarktung einheimischer Produk-te eine immer größere Rolle spielt. Selbst einer Journalistin aus Russland, die für ein Reisemagazin arbeitet, hätte sich nach regionalen Spezialitäten erkundigt.
Der heutige Tourist suche an seinen Urlaubszielen das kulinarisch ausgefallene, das eben nur in Regionen zu finden ist, die eine intakte Natur- und Kulturlandschaft ha-ben. Immer wieder kam das Gespräch auf die bei Reisen in andere Naturparke ge-machten Erfahrungen, dass es wichtiger Multiplikatoren bedarf, die ihre Ideen zu ge-meinsamen Strategien ausbauen. Und so konnte die Besitzerin des Gutshofes Drebsdorf aus dem Blickwinkel einer Geschäftsführerin schildern, mit welchem En-gagement, vor allem aber mit wie viel Kreativität sie zusammen mit den Angestellten der Biosphärenreservatsverwaltung ihren Reiterhof vermarktet. Angesichts der auf-gezählten Vorteile, die Frau Schatz durch die Einrichtung eines Biosphärenreserva-tes sieht, bleibt zu hoffen, dass dieser Funke auch auf andere Unternehmer im Süd-harz überspringt.
Vielfache Wortmeldungen bestätigten die Intension der Veranstalter, dass es not-wendig ist, sich zusammen zu schließen und über den Tellerrand zu blicken. Was andere können, das können wir auch, so fasst es Frau Brauner vom Verein Süd-harzer Karstlandschaft zusammen. Und so gab es bereits an diesem Abend eine einstimmige Befürwortung der vorgetragenen Resolution, die an Ministerin Wernicke gerichtet ist und in gebündelter Form überreicht werden soll. Nächste Informationen zur Resolution finden sich in Kürze hier.
Autor: nnzVerbündet haben sich an diesem Abend all diejenigen in der Südharzregion, die die Einrichtung des Biosphärenreservates Karstlandschaft Südharz befördern wollen. Dies weniger mit finanziellen Beihilfen, als vielmehr mit ihrem kreativen Einsatz und dem eisernen Willen, den Südharz im Sinne einer nachhaltigen Entwicklung voran zu bringen. Und dies sowohl im wirtschaftlichen, sozialen und - das wurde an diesem Abend besonders deutlich - auf dem Sektor der Umweltbildung.
Mit dem, was sie wollen, hielten die Bundes- und Landtagsabgeordneten Heller (CDU) und Hampel (SPD) nicht hinterm Berg. Sie sprachen sich beide für die zügige Ausweisung des Biosphärenreservates nach Landesrecht aus. Die Geschäftsführerin der Rosenstadt Sangerhausen GmbH, Frau Siemann, erläuterte ihr Vermarktungs-konzept und machte deutlich, dass die regionale Vermarktung einheimischer Produk-te eine immer größere Rolle spielt. Selbst einer Journalistin aus Russland, die für ein Reisemagazin arbeitet, hätte sich nach regionalen Spezialitäten erkundigt.
Der heutige Tourist suche an seinen Urlaubszielen das kulinarisch ausgefallene, das eben nur in Regionen zu finden ist, die eine intakte Natur- und Kulturlandschaft ha-ben. Immer wieder kam das Gespräch auf die bei Reisen in andere Naturparke ge-machten Erfahrungen, dass es wichtiger Multiplikatoren bedarf, die ihre Ideen zu ge-meinsamen Strategien ausbauen. Und so konnte die Besitzerin des Gutshofes Drebsdorf aus dem Blickwinkel einer Geschäftsführerin schildern, mit welchem En-gagement, vor allem aber mit wie viel Kreativität sie zusammen mit den Angestellten der Biosphärenreservatsverwaltung ihren Reiterhof vermarktet. Angesichts der auf-gezählten Vorteile, die Frau Schatz durch die Einrichtung eines Biosphärenreserva-tes sieht, bleibt zu hoffen, dass dieser Funke auch auf andere Unternehmer im Süd-harz überspringt.
Vielfache Wortmeldungen bestätigten die Intension der Veranstalter, dass es not-wendig ist, sich zusammen zu schließen und über den Tellerrand zu blicken. Was andere können, das können wir auch, so fasst es Frau Brauner vom Verein Süd-harzer Karstlandschaft zusammen. Und so gab es bereits an diesem Abend eine einstimmige Befürwortung der vorgetragenen Resolution, die an Ministerin Wernicke gerichtet ist und in gebündelter Form überreicht werden soll. Nächste Informationen zur Resolution finden sich in Kürze hier.


