Mi, 10:37 Uhr
27.08.2008
Sanierung des Ehrenmals
Am Ehrenmal des russischen Soldaten auf dem Ehrenfriedhof nagte der Zahn der Zeit. Feuchtigkeit drang ein und zerstörte das Mauerwerk. Um das Denkmal zu erhalten, wird es jetzt restauriert. Das sagte Anne Lange, Sachgebietsleiterin der städtischen Friedhöfe.
Andreas Schulze und Dirk Sporleder vom Steinmetzbetrieb Fehling sanieren derzeit das Denkmal des russischen Soldaten auf dem Ehrenfriedhof.
Die Rundbogennische, in der die Figur des russischen Soldaten mit dem Kleinkind stand, war in einem sehr desolaten Zustand, erklärt sie. Durch rissiges Mauerwerk und durch das Kuppeldach sei die Feuchtigkeit eingedrungen, so dass der Gewölbebogen schon halb eingebrochen sei. Die Versiegelung des Kuppeldaches sowie der Aufbau der Zinnen und Abdeckungen sowie Putzarbeiten im Sockelbereich erfolgten schon im vorigen Jahr. Jetzt habe man im zweiten Schritt den Steinmetzbetrieb Fehling aus Herreden beauftragt, die Restaurierung fortzuführen.
Der halb abgebrochene Gewölbebogen wurde herausgestemmt und derzeit seien die Mitarbeiter des Steinmetzbetriebes dabei, einen neuen Gewölbeboden einzuziehen und den gesamten Nischenbereich zu verputzen. Bevor der Soldat wieder in das Denkmal gestellt werden könne, müsse jedoch noch eine neue Bodenplatte aus Oberdorlaer Muschelkalk hergestellt werden. Im nächsten Jahr sei dann die Erneuerung des roten Sterns auf der Kuppel des Denkmals geplant.
Für die Erhaltung des Ehrenfriedhofs werde gemäß dem Kriegsgräbergesetz eine jährliche Pflegekostenpauschale in Höhe von 9.500 € vom Landesverwaltungsamt Thüringen erstattet, erklärt Frau Lange. Mit diesen Mitteln führen wir die laufenden Grünpflegearbeiten und Wegereparaturen durch. Die noch verbleibenden Mittel werden für auftretende Schäden sowie für die Sanierung der baulichen Anlagen eingesetzt.
Autor: nnzAndreas Schulze und Dirk Sporleder vom Steinmetzbetrieb Fehling sanieren derzeit das Denkmal des russischen Soldaten auf dem Ehrenfriedhof.
Die Rundbogennische, in der die Figur des russischen Soldaten mit dem Kleinkind stand, war in einem sehr desolaten Zustand, erklärt sie. Durch rissiges Mauerwerk und durch das Kuppeldach sei die Feuchtigkeit eingedrungen, so dass der Gewölbebogen schon halb eingebrochen sei. Die Versiegelung des Kuppeldaches sowie der Aufbau der Zinnen und Abdeckungen sowie Putzarbeiten im Sockelbereich erfolgten schon im vorigen Jahr. Jetzt habe man im zweiten Schritt den Steinmetzbetrieb Fehling aus Herreden beauftragt, die Restaurierung fortzuführen.
Der halb abgebrochene Gewölbebogen wurde herausgestemmt und derzeit seien die Mitarbeiter des Steinmetzbetriebes dabei, einen neuen Gewölbeboden einzuziehen und den gesamten Nischenbereich zu verputzen. Bevor der Soldat wieder in das Denkmal gestellt werden könne, müsse jedoch noch eine neue Bodenplatte aus Oberdorlaer Muschelkalk hergestellt werden. Im nächsten Jahr sei dann die Erneuerung des roten Sterns auf der Kuppel des Denkmals geplant.
Für die Erhaltung des Ehrenfriedhofs werde gemäß dem Kriegsgräbergesetz eine jährliche Pflegekostenpauschale in Höhe von 9.500 € vom Landesverwaltungsamt Thüringen erstattet, erklärt Frau Lange. Mit diesen Mitteln führen wir die laufenden Grünpflegearbeiten und Wegereparaturen durch. Die noch verbleibenden Mittel werden für auftretende Schäden sowie für die Sanierung der baulichen Anlagen eingesetzt.


