Mi, 14:20 Uhr
13.08.2008
Noch einmal aufgestellt
Vandalismus beschränkt sich nicht nur auf die Stadt Nordhausen. Selbst in den Wäldern im Landkreis Nordhausen ist das zu beobachten. Ein aktuelles Beispiel aus dem Südharz...
Repariert (Foto: nnz)
Im Landeswald um das Braunsteinhaus herum sind viele Spuren der Geschichte insbesondere des früheren Bergbaus zu finden. Bis vor ca. 90 Jahren wurde hier Manganerz, auch Braunstein genannt, abgebaut. Auskristallisierte Erze kommen u.a. als Manganit, Braunit und Hausmannit vor und waren seit jeher begehrte Sammlerstücke, zumal das Ilfelder Revier in Kennerkreisen sehr bekannt ist.
Ende der 50er und Anfang der 60er Jahre wurden die Abbaustollen verschlossen und waren in der Regel nicht mehr zugänglich. Da die alten Abbaugebiete mit Ihren Halden gefährlich sind, wurden die Gebiete für das Betreten gesperrt und dementsprechende Sperrschilder seitens des Forstamtes aufgestellt. In der Vergangenheit und insbesondere in der Gegenwart werden jedoch immer wieder solche Sperrschilder mutwillig zerstört und abgebaut.
Um dennoch interessierten Bürgern die Möglichkeit des Erlebens und Entdeckens der früheren bergmännischen Tätigkeit zu geben, wurde ein Übertage-Lehrpfad unter aktiver Teilnahme des Harzklubzweigvereins Ilfeld-Wiegersdorf eingerichtet.
Durch die Auszubildenden des Forstamtes wurden wieder neue Sperrschilder an den gefährlichen Stellen angebracht. An dieser Stelle soll ausdrücklich darauf hingewiesen werden, dass der Abbau bzw. die mutwillige Zerstörung dieser Schilder eine Sachbeschädigung darstellt und strafrechtlich geahndet werden kann.
Autor: nnz
Repariert (Foto: nnz)
Im Landeswald um das Braunsteinhaus herum sind viele Spuren der Geschichte insbesondere des früheren Bergbaus zu finden. Bis vor ca. 90 Jahren wurde hier Manganerz, auch Braunstein genannt, abgebaut. Auskristallisierte Erze kommen u.a. als Manganit, Braunit und Hausmannit vor und waren seit jeher begehrte Sammlerstücke, zumal das Ilfelder Revier in Kennerkreisen sehr bekannt ist. Ende der 50er und Anfang der 60er Jahre wurden die Abbaustollen verschlossen und waren in der Regel nicht mehr zugänglich. Da die alten Abbaugebiete mit Ihren Halden gefährlich sind, wurden die Gebiete für das Betreten gesperrt und dementsprechende Sperrschilder seitens des Forstamtes aufgestellt. In der Vergangenheit und insbesondere in der Gegenwart werden jedoch immer wieder solche Sperrschilder mutwillig zerstört und abgebaut.
Um dennoch interessierten Bürgern die Möglichkeit des Erlebens und Entdeckens der früheren bergmännischen Tätigkeit zu geben, wurde ein Übertage-Lehrpfad unter aktiver Teilnahme des Harzklubzweigvereins Ilfeld-Wiegersdorf eingerichtet.
Durch die Auszubildenden des Forstamtes wurden wieder neue Sperrschilder an den gefährlichen Stellen angebracht. An dieser Stelle soll ausdrücklich darauf hingewiesen werden, dass der Abbau bzw. die mutwillige Zerstörung dieser Schilder eine Sachbeschädigung darstellt und strafrechtlich geahndet werden kann.

