eic kyf msh nnz uhz tv nt
Anzeige Refinery (c1)
Mo, 07:05 Uhr
28.07.2008

Thüringen an der Spitze

Beim Besuch von Staatssekretär Prof. Dr. Juckenack aus dem Wirtschaftsministerium anlässlich der Übergabe von Fördermitteln an das Arterner Unternehmen bioenergy systems GmbH (wir berichteten bereits), gab der Politiker auch eine ganze Reihe interessanter Fakten weiter...


Das Unternehmen bioenergy systems GmbH setzt voll auf die Verwertung erneuerbarer Energien. In einem patentierten Verfahren können aus organischen Abfällen, wie Grasschnitt, Pferd- und Schweinemist oder Klärschlamm durch Anlagen mit Kraft-Wärme-Kopplung Wärme und Elektroenergie gewonnen werden. Christian Juckenack zeigte sich zufrieden, dass sich das Unternehmen in einem Gebiet angesiedelt hat, dass gerade bei Arbeitsplätzen einen nicht unerheblichen Nachholbedarf hat.

In diesem Zusammenhang wies Juckenack darauf hin, das der Freistaat Thüringen mit einem Anteil von 12 % erneuerbarer Energie der Spitzenreiter in Deutschland ist, noch vor Bayern. Dabei nimmt innerhalb dieser 12 % der Anteil an Bioenergie mit 90 % den größten Anteil ein.

Prof. Dr. Juckenack (Foto: Karl-Heinz Herrmann) Prof. Dr. Juckenack (Foto: Karl-Heinz Herrmann) Prof. Dr. Juckenack ging in seinen Ausführungen darauf ein, dass alle Ressourcen, wie Öl, Gas, Kohle und auch Uran für die Energiegewinnung begrenzt sind. Nur bei den erneuerbaren Energien gibt s keine Begrenztheit. Damit schloss er den Kreis zur Wichtigkeit der Förderung dieser Maßnahme in Artern. Er wies aber auch darauf hin, dass man im Freistaat sich der Wichtigkeit der erneuerbaren Energien sicher ist.

Es war schließlich die Fachhochschule Nordhausen, so Juckenack, die in Deutschland unter seiner Leitung eine Fachrichtung „Erneuerbare Energie“ eingerichtet hatte. Aber auch die Anlage in Nentzelsrode stellte er als beispielhaft hin. Schließlich erzeuge man dort Energie durch Solartechnik und Windkraft und das austretende Biogas aus der Deponie werde zur Energiegewinnung genutzt.

Abschließend verwies Prof. Dr. Juckenack darauf, dass man im Freistaat die Top-Fördermöglichkeit als Förderzone I gut genutzt hätte. Im Förderzeitraum 1991 bis 2007 seien 20.000 Förderprojekte durch EU und Bund gefördert worden, wobei sieben Milliarden Euro Fördergelder geflossen seien. Die Industrie selbst hatte dabei 32 Milliarden Euro investiert und dabei 250.000 Dauerarbeitsplätze geschaffen.
Autor: nnz/kn

Anzeige symplr (6)
Kommentare

Bisher gibt es keine Kommentare.

Kommentare sind zu diesem Artikel nicht möglich.
Es gibt kein Recht auf Veröffentlichung.
Beachten Sie, dass die Redaktion unpassende, inhaltlose oder beleidigende Kommentare entfernen kann und wird.
Anzeige symplr (9)
Anzeige symplr (8)