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Do, 07:35 Uhr
17.07.2008

Klartext geredet

Zu einem Wirtschaftsgespräch hatten sich die beiden Geschäftsführer der Autohaus Peter Gruppe gestern prominenten Besuch eingeladen. Im Mittelpunkt standen dabei Informationen zur Unternehmensentwicklung, aber auch Fragen zur Entwicklung der Nordhäuser Region. Die nnz war bei dem Gespräch dabei...

Vorgestellt und besprochen (Foto: nnz) Vorgestellt und besprochen (Foto: nnz)
(v.l.n.r.: Paul Godehardt Vertriebsleiter Würth-Gruppe, Helmut Peter, Andreas Peter, Dr. Klaus Zeh, Inge Klaan)

Der neue Chef der Thüringer Staatskanzlei und Europaminister Dr. Klaus Zeh (CDU) war der Einladung von Helmut und Andreas Peter ebenso gefolgt wie die städtische Bau- und Wirtschaftsdezernentin Inge Klaan. Zu Beginn der Unterredung stellte Helmut Peter die aktuellen Vorhaben seines Unternehmens vor. Über das künftige hochmoderne Reifenlager sowie die Ansiedlungen der Unternehmensgruppe Würth und eines Backshops hatten die nnz bereits vor einem Monat exklusiv berichtet.

Danach schilderte Helmut Peter, dass die automobile Branche in Deutschland schwierigen Zeiten entgegen gehen würde. Er wisse, wovon er spreche, schließlich seien in der Autohaus-Gruppe zwölf Marken unter Vertrag. Die Politik sei nun dringendst gefordert, durch gesetzliche Steuerungen vor allem die Auswirkungen der Energiepreisexplosion zu dämpfen. „Die Pendlerpauschale in der ursprünglichen Form müsse wieder her“, schließlich habe die Politik in Bund und Land immer wieder Flexibilität bei der Jobsuche von den Menschen auch in dieser Region verlangt.

Helmut Peter legte jedoch die Finger symbolisch in manch andere politische Wunde: Der Ausbau der Bundesstraßen 4 und 243, die Beschleunigung des Autobahnbaus Richtung Eichsfeld und die schnelle Erschließung des Industriegebietes in der Goldenen Aue. Hier erwarten er und die Menschen, die hier leben, mehr von den Politakteuren: Schnelles Handeln, schnelle Entscheidungen und klare Aussagen darüber, wann was erledigt wird.

Dr. Klaus Zeh kennt diese Forderungen und kündigte an, in der Landesregierung die Dringlichkeit ihre Realisierung anzusprechen. Oftmals seien die Lösungsmöglichkeiten allerdings derart komplexer Natur, daß es schwierig sei, konkrete Aussagen zu treffen. Zeh sprach dafür aus, statt die Pendlerpauschale „anzurühren“, dann lieber die Öko-Steuer abzuschaffen. Das würde alle Bürger entlasten, im privaten wie im wirtschaftlichen Bereich.

Inge Klaan schilderte den Planungsstand beim Industriegebiet Goldene Aue und machte deutlich, daß sich gerade der Flächenerwerb als sehr schwierig gestalte. Immer aber noch rechnet Klaan mit dem Beginn der Erschließungen auf der Fläche entlang der alten B 80 im kommenden Jahr.
Autor: nnz

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