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Fr, 12:20 Uhr
11.07.2008

Landrat zeichnete Dörfer mit Zukunft aus

Am diesjährigen Kreiswettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft“ hatten sich vier Gemeinden, namentlich Görsbach, Hainrode, Herrmannsacker und Niedergebra beteiligt. Und von den Nordhäuser Ortsteilen waren Bielen, Leimbach und Sundhausen mit dabei. Am Donnerstag Nachmittag ehrte Landrat Joachim Claus (CDU) die Sieger.

Landrat und "schöne" Dörfer (Foto: pln) Landrat und "schöne" Dörfer (Foto: pln)

Diesmal machte die Gemeinde Herrmannsacker das Rennen. Freudig nahm Bürgermeisterin Gudrun Gerlach aus den Händen von Landrat Claus die Siegerplakette in Empfang. Der Ort mit seinen 420 Einwohnern strahlt Harmonie aus, seine Häuser sind gepflegt. Die Höfe sind offen und gewähren dem Betrachter Einblicke in anheimelndes Ambiente. Zahlreiche kleinere Grünflächen wurden außerhalb privater Grundstücke angelegt und werden von den Bürgern gepflegt. Für die Jüngsten wurde ein ansprechender Spielplatz geschaffen. Der Ort weist zudem eine positive demografische Entwicklung auf. Nahezu 400 (!) Bürger engagieren sich in Vereinen. Die nahe gelegene Ebersburg sowie zwei Gasthöfe, ein Bungalowdorf und Wintersportmöglichkeiten sorgen für touristischen Aufschwung.

Den 2. Platz errang Görsbach. Die Ortschaft macht bereits seit Jahren innerhalb dieses Wettbewerbes positiv von sich Reden. Als die Jury vor Ort war beeindruckte sie mit einem Straßenfest für Jung und Alt. Das Dorf macht einen gepflegten Eindruck, alte Bausubstanz wird sinnvoll genutzt, nach der Wende entstand ein neues Wohngebiet. Radwege und Rastplätze, ein gutes Handels- und Dienstleistungsangebot, ein gedeihliches Miteinander mit den Nachbargemeinden sowie gewerbliche und landwirtschaftliche Einrichtungen und nicht zuletzt das Wahrzeichen des Ortes – das Storchennest auf dem alten Bäckereischornstein – all das zeichnet Görsbach heute aus.

Der Nordhäuser Ortsteil Leimbach schließlich kam auf Platz 3. Ein individuelles Dorf mit einem ansprechenden Heimatmuseum und einer sanierten Kirche. Stolz sind die Bürger auf ihren neu erbauten Kindergarten. Überwiegend in Eigenleistungen modernisiert wurden Schützenhaus, Schießanlage, Sportlerheim und Dorfgemeinschaftshaus. Einen Gebäudeleerstand gibt es nicht. Die gewerbliche Basis bilden verschiedene Handwerks- und Landwirtschaftsbetriebe sowie ein großes Ingenieurbüro. 100 Bürger kamen zwischen 1990 und 2008 neu in die Gemeinde. Zudem fördern über 40 Veranstaltungen im Jahr das Dorfleben und das Traditionsbewusstsein.

Auch die anderen vier Gemeinden konnten mit guten Erfolgen bei der Dorfentwicklung und bei der Verbesserung der Lebens- und Arbeitsbedingungen für ihre Einwohner die Jury beeindrucken. Landrat Claus dankte für dieses Engagement und überreichte den Bürgermeistern dieser Orte Teilnahmeurkunden und Fotoalben.
Autor: nnz

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