Mo, 07:57 Uhr
10.06.2002
Shakespeare und Mozart dominieren
Nordhausen (nnz). Am Mittwoch erwartet man von den Stadträten in Nordhausen eine bedeutungsvolle Entscheidung zur zukünftigen Struktur der Theater Nordhausen/Loh-Orchester Nordhausen GmbH: Die Sparte Schauspiel soll geschlossen werden. nnz sich hat im Vorfeld der Abstimmung in die Werkstatistik des Deutschen Bühnenvereins für die Spielzeit 2000/2001 angesehen.
Im Ergebnis dieser Einsichtnahme ist festzustellen, dass Klassiker von Shakespeare, Goethe oder auch Mozart die Rangliste der meistgespielten Werke auf deutschen Bühnen anführen. Goethes "Faust" war in den vergangenen Jahren fast immer unter den ersten zehn", war vom Direktor der Deutschen Bühnenvereins, Rolf Bolwin zu hören. Das Drama ist mit 30 Inszenierungen und knapp 380 Aufführungen das am häufigsten inszenierte Werk.
Mit rund 180 000 Zuschauern liegt der Theaterklassiker "Romeo und Julia" von William Shakespeare auf Platz eins der Besucherstatistik, gefolgt von "Hamlet" mit rund 130 000 Besuchern. "Die großen Werke der Weltliteratur erfreuen sich in Deutschland ausgesprochen großer Beliebtheit", sagte Bolwin. "Es ist daher natürlich auch die Aufgabe der Theater, die Stücke anzubieten."
In der Hitliste des Musiktheaters dominierten in der vergangenen Spielzeit Werke von Wolfgang Amadeus Mozart. Die Opernklassiker lockten insgesamt rund 625 000 Zuschauer an. "Werke wie 'Die Zauberflöte' oder 'Don Giovanni' sind Publikumsrenner und steigern dadurch natürlich auch die Einnahmen des Theaters", sagte Bolwin.
Auf den ersten zehn Plätzen landeten außerdem Werke von Humperdinck, Johann Strauß, Puccini, Verdi und Bizet. Im Schauspiel habe es 245 Uraufführungen gegeben, 34 mehr als in der vorangegangenen Spielzeit. "Das zeigt, wie kreativ in den Theatern mit Autoren und Komponisten gearbeitet wird. Die Theater pflegen die Weltliteratur und zeigen zudem viel neue Literatur." In der laufenden Spielzeit habe sich der Trend zu Uraufführungen sogar verstärkt.
Autor: nnzIm Ergebnis dieser Einsichtnahme ist festzustellen, dass Klassiker von Shakespeare, Goethe oder auch Mozart die Rangliste der meistgespielten Werke auf deutschen Bühnen anführen. Goethes "Faust" war in den vergangenen Jahren fast immer unter den ersten zehn", war vom Direktor der Deutschen Bühnenvereins, Rolf Bolwin zu hören. Das Drama ist mit 30 Inszenierungen und knapp 380 Aufführungen das am häufigsten inszenierte Werk.
Mit rund 180 000 Zuschauern liegt der Theaterklassiker "Romeo und Julia" von William Shakespeare auf Platz eins der Besucherstatistik, gefolgt von "Hamlet" mit rund 130 000 Besuchern. "Die großen Werke der Weltliteratur erfreuen sich in Deutschland ausgesprochen großer Beliebtheit", sagte Bolwin. "Es ist daher natürlich auch die Aufgabe der Theater, die Stücke anzubieten."
In der Hitliste des Musiktheaters dominierten in der vergangenen Spielzeit Werke von Wolfgang Amadeus Mozart. Die Opernklassiker lockten insgesamt rund 625 000 Zuschauer an. "Werke wie 'Die Zauberflöte' oder 'Don Giovanni' sind Publikumsrenner und steigern dadurch natürlich auch die Einnahmen des Theaters", sagte Bolwin.
Auf den ersten zehn Plätzen landeten außerdem Werke von Humperdinck, Johann Strauß, Puccini, Verdi und Bizet. Im Schauspiel habe es 245 Uraufführungen gegeben, 34 mehr als in der vorangegangenen Spielzeit. "Das zeigt, wie kreativ in den Theatern mit Autoren und Komponisten gearbeitet wird. Die Theater pflegen die Weltliteratur und zeigen zudem viel neue Literatur." In der laufenden Spielzeit habe sich der Trend zu Uraufführungen sogar verstärkt.


