Mo, 07:55 Uhr
10.06.2002
Besorgnis auf Südharzer Schienen
Nordhausen (nnz). "Normalerweise freuen wir uns auch über gedeihende Pflanzen. Nur eben nicht zwischen den Schienen!" So kommentiert die Initiative "Höchste Eisenbahn für den Südharz", den Zustand einiger Gleisabschnitte zwischen Herzberg und Nordhausen bzw. Bad Lauterberg.
Seit Jahren ist hier der früher regelmäßig eingesetzte Unkrautzug der Deutschen Bahn nicht mehr gefahren. Anders zwischen Herzberg und Northeim: Hier ist er, da andere Leute für die Strecke zuständig sind, eingesetzt worden. Die Auswirkungen von Pflanzenbewuchs zwischen den Schienen sind eher mittelfristig, dann aber gravierend. Die Schotterschicht wird nach und nach undurchlässig, der Oberbau und die Lage des Gleises beginnt zu leiden. "Am Ende werden mit Unschuldsmiene wieder Tempolimits verhängt, die in diesem Falle wirklich vermeidbar sind" meint man bei Höchste Eisenbahn.
Da die neuen - von den zuständigen Stellen genehmigten - Bekämpfungsmittel nicht mehr über die Wurzeln, sondern über die Blätter wirken, muss es, so Sprecher Michael Reinboth, wohl erst einmal grün werden. Dann aber sollte der Zug fahren. "Man werfe einmal einen Blick auf die Gleise am Sachsenstein bei Walkenried. Da kommen schon kleine Buchen zwischen den beiden Gleisen hoch" ist man bei der Initiative etwas beunruhigt ob der jahrelangen Vernachlässigung dieses Teils der Strecke. "Höchste Eisenbahn" hatte schon 2001 bei der Bahn, belegt mit Fotos, auf das Problem hingewiesen und erwartet nun 2002 endlich eine Reaktion der DB Netz in Leipzig.
Autor: nnzSeit Jahren ist hier der früher regelmäßig eingesetzte Unkrautzug der Deutschen Bahn nicht mehr gefahren. Anders zwischen Herzberg und Northeim: Hier ist er, da andere Leute für die Strecke zuständig sind, eingesetzt worden. Die Auswirkungen von Pflanzenbewuchs zwischen den Schienen sind eher mittelfristig, dann aber gravierend. Die Schotterschicht wird nach und nach undurchlässig, der Oberbau und die Lage des Gleises beginnt zu leiden. "Am Ende werden mit Unschuldsmiene wieder Tempolimits verhängt, die in diesem Falle wirklich vermeidbar sind" meint man bei Höchste Eisenbahn.
Da die neuen - von den zuständigen Stellen genehmigten - Bekämpfungsmittel nicht mehr über die Wurzeln, sondern über die Blätter wirken, muss es, so Sprecher Michael Reinboth, wohl erst einmal grün werden. Dann aber sollte der Zug fahren. "Man werfe einmal einen Blick auf die Gleise am Sachsenstein bei Walkenried. Da kommen schon kleine Buchen zwischen den beiden Gleisen hoch" ist man bei der Initiative etwas beunruhigt ob der jahrelangen Vernachlässigung dieses Teils der Strecke. "Höchste Eisenbahn" hatte schon 2001 bei der Bahn, belegt mit Fotos, auf das Problem hingewiesen und erwartet nun 2002 endlich eine Reaktion der DB Netz in Leipzig.

