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So, 07:28 Uhr
29.06.2008

Harzfest am ersten Tag gut besucht

„Drei Länder – ein Harz – ein Fest“ heißt es an diesem Wochenende in Ellrich. In der Südharzstadt trifft sich der ganze Harz beim 16. Harzfest, dem größten Brauchtumsfest der Harzregion. Am ersten Festtag kamen bereits rund 3.000 Schaulustige in die Kleinstadt, am Sonntag werden noch deutlich mehr Besucher erwartet.


Höhepunkte am Sonntag sind die Harzer Waldarbeitermeisterschaften, bei denen 30 Forstleute mit der Kettensäge zeigen was sie können. Dem Sieger im Wettstreit winkt die Silberne Axt. Außerdem wird es ab 13.00 Uhr einen großen Festumzug mit über 1000 Mitwirkenden geben, der die Tourismusregion Harz und das Harzer Brauchtum präsentiert. 150 Marktstände laden zum Schauen, Kaufen und Genießen ein.

Das Fest war einst nach der Wende vom Harzer Förderkreis ins Leben gerufen worden, um die Einheit des Harzes zu festigen. Das liege dem Verein auch jetzt noch am Herzen, betonte die Vorsitzende Bianka Kachel. So wurde das Mittelgebirge am Samstag auch in einem symbolischen Akt „zusammengeschmiedet“. Während der Festgala fügte ein Kunstschmied die drei Länderanteile, die Niedersachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen am Harz haben, zu einem Ganzen zusammen. Die Ehrengäste durften dann selbst zum Hammer greifen und die Harzteile verbinden. Der thüringische Minister für Bundes- und Europaangelegenheiten Dr. Klaus Zeh, Niedersachsens Wirtschaftsminister Walter Hirche und Sachsen-Anhalts Wirtschaftsstaatssekretär Detlef Schubert absolvierten den Akt mit Bravour, um anschließend dem Publikum den zusammengeschmiedeten Harz zu präsentieren.

Noch bis zum Sonntagabend besteht Gelegenheit, das weitläufige Festgelände zu erkunden. Am Sonntag werden zusätzlich auch die Harzer Waldarbeitermeisterschaften ausgetragen, bei denen Forstleute mit der Motorsäge zeigen, was sie können und dabei um die Silberne Axt kämpfen. Höhepunkt am Sonntag wird ein gut eineinhalbstündiger Festumzug mit rund 1700 Mitwirkenden sein, der das Brauchtum im Harz und die Entwicklung der Tourismusregion darstellen wird.
Autor: nnz

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