Mo, 16:22 Uhr
23.06.2008
Rege Diskussion in der Kirche
Zum Thema Mythologie und Christentum - Antike Götter in der Kirche" hatten die Theater Nordhausen/Loh-Orchester Sondershausen GmbH und der Gemeindekirchenrat der Kirchengemeinde St. Blasii-Altendorf am vergangenen Sonntag zu einer Podiumsdiskussion eingeladen. Hier ein Ausschnitt aus der Diskussion.
Der Grund war die aktuelle Opernproduktion Orpheus und Eurydike vom Theater Nordhausen. Rund 70 Interessierte waren der Einladung gefolgt, um die im Vorfeld aufgeworfene Frage, ob denn eine Oper wie Orpheus und Eurydike in einer Kirche überhaupt aufgeführt werden sollte, zu diskutieren.
Die Gesprächsleitung hatte Ulrike Greim, Thüringenkorrespondentin von Deutschlandradio Kultur und Deutschlandfunk übernommen. Im Podium erläuterten Regisseurin Kerstin Weiß und Intendant Lars Tietje von der Theaterseite, warum die Produktion dieser Oper in die Kirche verlegt worden war. Michael Bornschein, Superintendent Kirchenkreis Südharz und Frank Tuschy, Gemeindepädagoge der Kirchengemeinde St. Blasii-Altendorf Nordhausen hatten ebenfalls im Podium Platz genommen.
Die Bedenken des Gemeindepädagogen, dass die Kirche ein Ort bleiben sollte, wo sich Menschen zurückziehen könnten und sie nicht durch Umbauten blockiert würde, konnten die meisten Anwesenden nicht teilen. In der sehr regen Diskussion wurde die Zusammenarbeit zwischen Theater, Kirche und Kantorei vielfach gelobt und es wurde der Wunsch ausgesprochen, dass das Theater auch künftig an Produktionen in der Kirche festhalten sollte.
Autor: nnzDer Grund war die aktuelle Opernproduktion Orpheus und Eurydike vom Theater Nordhausen. Rund 70 Interessierte waren der Einladung gefolgt, um die im Vorfeld aufgeworfene Frage, ob denn eine Oper wie Orpheus und Eurydike in einer Kirche überhaupt aufgeführt werden sollte, zu diskutieren.
Die Gesprächsleitung hatte Ulrike Greim, Thüringenkorrespondentin von Deutschlandradio Kultur und Deutschlandfunk übernommen. Im Podium erläuterten Regisseurin Kerstin Weiß und Intendant Lars Tietje von der Theaterseite, warum die Produktion dieser Oper in die Kirche verlegt worden war. Michael Bornschein, Superintendent Kirchenkreis Südharz und Frank Tuschy, Gemeindepädagoge der Kirchengemeinde St. Blasii-Altendorf Nordhausen hatten ebenfalls im Podium Platz genommen.
Die Bedenken des Gemeindepädagogen, dass die Kirche ein Ort bleiben sollte, wo sich Menschen zurückziehen könnten und sie nicht durch Umbauten blockiert würde, konnten die meisten Anwesenden nicht teilen. In der sehr regen Diskussion wurde die Zusammenarbeit zwischen Theater, Kirche und Kantorei vielfach gelobt und es wurde der Wunsch ausgesprochen, dass das Theater auch künftig an Produktionen in der Kirche festhalten sollte.


