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Di, 12:31 Uhr
17.06.2008

Schaltstelle für die Lebensrettung

Die Rettungswache des Johanniter-Unfall-Hilfe e.V. am Nordhäuser Südharzkrankenhaus hat Nordhausens Bürgermeister Matthias Jendricke (SPD) besucht. Was der Kommunalpolitiker dort sehen und hören wollte, das hat die nnz erfahren...

Besuch am Krankenhaus (Foto: psv) Besuch am Krankenhaus (Foto: psv)
Jendricke hat jetzt die Johanniter-Rettungswache am Südharzkrankenhaus besucht. Der hauptamtliche Kreisvorstand der Johanniter Mechthild Rödiger und der Wachenleiter Olaf Manzke führten ihn durch die Einrichtung und erläuterten Einsatzzahlen

Die Johanniter haben am Südharzkrankenhaus einen hochmodernen Rettungswagen (RTW) und zwei Krankenwagen stationiert und versorgen von dort aus hauptsächlich das Nordhäuser Stadtgebiet, einschließlich der Ortsteile in östlicher Richtung. „Fast jeder hat sicher schon einmal eine Notsituation erlebt, wo man sehnsüchtig auf den Rettungsdienst wartet und einem die Zeit so endlos vorkommt. Ich bin daher froh darüber, dass die Wachen von der Berufsfeuerwehr und vom Rettungsdienst mitten in der Stadt sind, schließlich wohnt hier auch fast die Hälfte unserer gesamten Landkreisbevölkerung “, erklärte Matthias Jendricke.

Der Bürgermeister kennt die konkreten Rettungspläne im Stadtgebiet nicht nur aus seiner beruflichen Zuständigkeit für die Feuerwehr, sondern auch aus dem Ehrenamt als Kreisvorstand der Johanniter. „Ich war allerdings von der Vielzahl der Rettungsfahrten überrascht, welche von der Wache am Südharzkrankenhaus beginnen.“

Wachenleiter Olaf Manzke hatte Jendricke zuvor die Zahlen präsentiert: „Allein von 2006 zu 2007 sind die Zahlen der RTW-Fahrten von 1642 auf 2076 gestiegen. Und in diesem Jahr waren es bis Ende Mai bereits schon wieder 871 Einsätze“, sagte Manzke. Die zwei Krankenwagen haben im Jahr rund 3.000 Fahrten zu erledigen und können im Katastrophenfall bzw. bei Großschadensereignissen natürlich mit zu Einsätzen herangezogen werden.

In der Johanniter-Wache am Krankenhaus sind insgesamt 14 Mitarbeiter beschäftigt. „13 von ihnen haben mit dem Abschluss als Rettungsassistent die höchste Qualifikation im Rettungsdienst – auf dieses hohe medizinische Niveau sind wir stolz, das gibt den Hilfebedürftigen größtmögliche Sicherheit“, sagte Frau Rödiger.

„Das wir immer am bestmöglichen Sicherheitskonzept für Nordhausen arbeiten, darauf können sich die Bürger verlassen – nur den Notruf 112 muss man noch selber wählen, wenn es mal ernst wird“, betonte Bürgermeister Matthias Jendricke abschließend.
Autor: nnz

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