Fr, 11:40 Uhr
06.06.2008
Südharzer Beiträge zum Klimaschutz
Bäume nehmen während ihres Wachstums Kohlendioxid aus der Luft auf und speichern den Kohlenstoff in ihrem Holz. Sie sind somit in der Lage das Gas zu binden. Ein hundertjähriger Laubbaum mit einer Höhe von 25 Meter filtert zum Beispiel...
...über einen Sommer 150 kg Sauerstoff aus der Luft. Im Gegenzug werden durch Fotosynthese ca. 13 kg Sauerstoff – immerhin der Tagesbedarf von 13 Menschen produziert. Zusätzlich werden 18 kg Kohlendioxid aus der Luft entfernt. Insbesondere die zuwachskräftigen Wirtschaftswälder nehmen deshalb eine wichtige Rolle als dauerhafte Kohlendioxid-Senkung ein. Wer Holz als Bau- und Werkstoff nutzt oder Produkte aus Holz verwendet, trifft eine klimabewusste Entscheidung.
Die Nutzung des nachwachsenden Rohstoffes Holz trägt aktiv zum Klimaschutz bei, da Holzprodukte und eine nachhaltige Bewirtschaftung der Wälder das Kohlendioxid in der Atmosphäre binden und damit reduzieren. Nach diesen Grundsätzen arbeiten auch die Beschäftigten des Thüringer Forstamtes Bleicherode-Südharz. Da Holz heute in vielen Bereichen des täglichen Lebens steckt, findet es in vielen Bereichen Anwendung:
Klassisch aus dem Sägewerk für Hausbau, Dachkonstruktionen und im Innenraum, aber auch in Holzwerkstoffen, Spanplatten, Fußböden, Möbeln, Türen und zahlreichen weiteren Produkten. Das Forstamt stellte im Jahr 2007 insgesamt 17 000 Festmeter an Schnittholz dafür bereit. Darüber hinaus wird Holz auch zu Furnieren verarbeitet, so zum Beispiel als Deckenfurnier auf Fußböden, als Edelfurnier im hochwertigen Möbel- und Innenausbau aber auch als hochwertige Armaturverkleidung in Autos. Furniere werden als Sperrholz oder als Tischlerplatten z.B. als geschwungene Sitzelemente von Stühlen verwendet.
Zu all diesen Bereichen leistet das Forstamt Bleicherode-Südharz seinen Beitrag, in dem zum Beispiel für die Furnierverarbeitung im Jahr 2007 insgesamt 10 000 Festmeter und für die Spanplattenindustrie 4 000 Festmeter bereit gestellt wurden. Die Papier- und Zellstoffindustrie ist ein weiterer wesentlicher Bereich der Holznutzung, auch hier lieferte das Forstamt insgesamt 13 000 Festmeter. Papier für Bücher und Zeitungen, bis hin zu zahlreichen Hygieneartikeln, wie beispielsweise Taschentücher, Toilettenpapier und Windeln enthalten Holz in Form von Zellulosefasern.
Holz- möglichst am Ende seines Nutzungszyklus – ist natürlich auch Brennstoff im Kamin, beim Grillen als Holzkohle oder modern in Pelletheizungen und Kraftwerken als CO2 neutrale und umweltfreundliche Alternative zu fossilen Brennstoffen. Die verstärkte Nachfrage an Brennholz spüren die Revierförster im Forstamt ganz deutlich, zu den Revierleitersprechstunden wird viel angefragt und auch an den Wochenenden werden die Bürger für die Brennholzaufarbeitung in den Revieren eingewiesen.
Das Forstamt Bleicherode-Südharz beliefert ebenfalls das Kraftwerk in Bischofferode mit Energieholz. Insgesamt wurden im vergangenen Jahr 13 000 Festmeter an Energie- und Brennholz bereit gestellt. Eine nachhaltige Waldbewirtschaftung sichert den Rohstoff Holz. Eine nachhaltige- und naturverträgliche Waldbewirtschaftung nutzt den Wäldern, denn Holznutzung ist Waldpflege. Ungepflegte Wälder haben zahlreiche Schwachstellen, die dichten Baumbestände sind weniger vital, instabiler und daher anfälliger gegenüber Stürmen, Schadinsekten oder neuartigen Waldschäden. Die Bäume in ungepflegten Beständen wachsen auch nicht in gleichem Maße zu, wie in bewirtschafteten Beständen.
Die Waldbewirtschaftung sorgt für eine bessere Anpassung an zunehmend veränderte Umweltbedingungen. In Deutschland wächst heute weit mehr Holz zu, als im gleichen Zeitraum genutzt wird. Wald und Holz stehen für eine Zukunft mit Lebensqualität.
Autor: nnz...über einen Sommer 150 kg Sauerstoff aus der Luft. Im Gegenzug werden durch Fotosynthese ca. 13 kg Sauerstoff – immerhin der Tagesbedarf von 13 Menschen produziert. Zusätzlich werden 18 kg Kohlendioxid aus der Luft entfernt. Insbesondere die zuwachskräftigen Wirtschaftswälder nehmen deshalb eine wichtige Rolle als dauerhafte Kohlendioxid-Senkung ein. Wer Holz als Bau- und Werkstoff nutzt oder Produkte aus Holz verwendet, trifft eine klimabewusste Entscheidung.
Die Nutzung des nachwachsenden Rohstoffes Holz trägt aktiv zum Klimaschutz bei, da Holzprodukte und eine nachhaltige Bewirtschaftung der Wälder das Kohlendioxid in der Atmosphäre binden und damit reduzieren. Nach diesen Grundsätzen arbeiten auch die Beschäftigten des Thüringer Forstamtes Bleicherode-Südharz. Da Holz heute in vielen Bereichen des täglichen Lebens steckt, findet es in vielen Bereichen Anwendung:
Klassisch aus dem Sägewerk für Hausbau, Dachkonstruktionen und im Innenraum, aber auch in Holzwerkstoffen, Spanplatten, Fußböden, Möbeln, Türen und zahlreichen weiteren Produkten. Das Forstamt stellte im Jahr 2007 insgesamt 17 000 Festmeter an Schnittholz dafür bereit. Darüber hinaus wird Holz auch zu Furnieren verarbeitet, so zum Beispiel als Deckenfurnier auf Fußböden, als Edelfurnier im hochwertigen Möbel- und Innenausbau aber auch als hochwertige Armaturverkleidung in Autos. Furniere werden als Sperrholz oder als Tischlerplatten z.B. als geschwungene Sitzelemente von Stühlen verwendet.
Zu all diesen Bereichen leistet das Forstamt Bleicherode-Südharz seinen Beitrag, in dem zum Beispiel für die Furnierverarbeitung im Jahr 2007 insgesamt 10 000 Festmeter und für die Spanplattenindustrie 4 000 Festmeter bereit gestellt wurden. Die Papier- und Zellstoffindustrie ist ein weiterer wesentlicher Bereich der Holznutzung, auch hier lieferte das Forstamt insgesamt 13 000 Festmeter. Papier für Bücher und Zeitungen, bis hin zu zahlreichen Hygieneartikeln, wie beispielsweise Taschentücher, Toilettenpapier und Windeln enthalten Holz in Form von Zellulosefasern.
Holz- möglichst am Ende seines Nutzungszyklus – ist natürlich auch Brennstoff im Kamin, beim Grillen als Holzkohle oder modern in Pelletheizungen und Kraftwerken als CO2 neutrale und umweltfreundliche Alternative zu fossilen Brennstoffen. Die verstärkte Nachfrage an Brennholz spüren die Revierförster im Forstamt ganz deutlich, zu den Revierleitersprechstunden wird viel angefragt und auch an den Wochenenden werden die Bürger für die Brennholzaufarbeitung in den Revieren eingewiesen.
Das Forstamt Bleicherode-Südharz beliefert ebenfalls das Kraftwerk in Bischofferode mit Energieholz. Insgesamt wurden im vergangenen Jahr 13 000 Festmeter an Energie- und Brennholz bereit gestellt. Eine nachhaltige Waldbewirtschaftung sichert den Rohstoff Holz. Eine nachhaltige- und naturverträgliche Waldbewirtschaftung nutzt den Wäldern, denn Holznutzung ist Waldpflege. Ungepflegte Wälder haben zahlreiche Schwachstellen, die dichten Baumbestände sind weniger vital, instabiler und daher anfälliger gegenüber Stürmen, Schadinsekten oder neuartigen Waldschäden. Die Bäume in ungepflegten Beständen wachsen auch nicht in gleichem Maße zu, wie in bewirtschafteten Beständen.
Die Waldbewirtschaftung sorgt für eine bessere Anpassung an zunehmend veränderte Umweltbedingungen. In Deutschland wächst heute weit mehr Holz zu, als im gleichen Zeitraum genutzt wird. Wald und Holz stehen für eine Zukunft mit Lebensqualität.


