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Fr, 06:59 Uhr
06.06.2008

Wackerfans: Es geht um die Wurst

Der letzte Punktspieltag der Thüringenligasaison 2007/2008 am Samstag (diesmal zeitgleich um 15 Uhr) hat nun doch noch einiges an Spannungsgehalt und Unterhaltungswert zu bieten. Für die Wackeren bedeutet das, dem eigenen Publikum einen versöhnlichen Abschied aus der Saison zu bieten...

Die Gäste im Albert-Kuntz-Sportpark (Foto: Hompage des Vereins) Die Gäste im Albert-Kuntz-Sportpark (Foto: Hompage des Vereins)

Einmal geht es um den Landesmeistertitel, der in einem Fernduell zwischen dem SCHOTT Jena (zwei Punkte Vorsprung) und der Reserve von Rot-Weiß Erfurt entschieden wird. Also brauchen die Landeshauptstädter in Schmölln auf jeden Fall einen vollen Erfolg und müssen auf Schützenhilfe aus Hermsdorf hoffen, das noch um den Klassenerhalt ringen muss.

Diese Sorgen haben die Neunziger durch den vorzeitig sichergestellten Verbleib in der höchsten Thüringer Spielklasse nicht. Aber es geht für sie durchaus noch um einiges. Wer entscheidet den Dreikampf um Platz 8 und damit in der ersten Tabellenhälfte für sich. Nordhausen liegt zwei Punkte vor Schmölln und drei vor Ilmenau, den unmittelbaren Kontrahenten im Albert-Kuntz-Sportpark.

Nach einer alles in allem unbefriedigend verlaufenen Saison bleibt nun nur noch zu wünschen, dass die Akteure um Mannschaftskapitän Sven Pistorius wenigstens dabei am Ende die Nase vorn haben werden. Nach zwei guten Spielen gegen Rudolstadt und auch in Erfurt weiß die Mannschaft selbst, dass es um die Wurst geht und was sie ihren Fans schuldig ist – einmal ein möglichst erfolgreicher Saisonabschluss gegen den SV Germania Ilmenau, auch wenn das Spiel in Erfurt sicherlich einige Kräfte gekostet haben dürfte. Und dann noch eine Überraschung.

Zunächst zum sportlichen Teil, dem unbequemeren von beiden. 101 Jahre jagt man in Ilmenau schon dem runden Leder nach. Germania spielte schon ab 1909 eine gewichtige Rolle im Gau Nordthüringen und im Wartburggau. Nach dem zweiten Weltkrieg gehörte der Verein unter dem Namen Chemie bzw. Chemie Industriewerke zu den Spitzenteams des Bezirkes Suhl und war viele Jahre unser Spielpartner in der DDR-Liga.

Nach der Rückbenennung auf den Namen SV Germania im Jahr 1990 war es einige Zeit etwas ruhiger um deren Fußballer bestellt. Inzwischen ist man aber in der höchsten Thüringer Spielklasse etabliert.

Am 21. Juni 1969 trafen beide Vereine erstmals in einem Pflichtspiel aufeinander. Es handelte sich um ein Qualifikationsspiel um den Aufstieg in die DDR-Liga. Im Hammergrund trennten sich beide Kontrahenten 1:1. Außer einer Begegnung bei Hallenturnier und einem Freundschaftsspiel ging es sonst immer um Punkte, 22-mal in der DDR-Liga, viermal in der Landesklasse-Ost und bisher dreimal in der Thüringenliga. Heute gibt es den 33. Vergleich. In der Gesamtbilanz gegeneinander liegt Wacker klar vorn. Hier am Rande des Kuhberges haben die Ilmenauer lediglich 2003 einmal einen Punkt entführen können, sind sonst immer mit leeren Händen nach Hause gefahren. Sollte das auch heute der Fall sein, ist Wacker der 8. Platz nicht mehr zu nehmen.

Um die Wurst geht es auch in der Zuschauergunst der Ligavereine, die in der Mehrzahl auf die zahlenden Fans angewiesen sind. Noch liegt hier Wacker mit 400 Gästen vor dem Dritten Zeulenroda. Da es dort am Samstag im Spiel gegen Jena um alles oder nichts – Aufstieg oder Abstieg – geht, ist mit einem großen Ansturm zu rechnen. Nordhausen kann den Spitzenplatz nur halten, wenn ebenfalls eine große Kulisse dem „Endspiel“ beiwohnt.

Die Spieler der Ersten des FSV Wacker 90 Nordhausen haben sich um das Spiel herum etwas Besonderes einfallen lassen und hoffen schon deshalb auf einen guten Besuch. Sandra Arm gab vorab schon einige Auszüge aus dem vorgesehenen Programm bekannt.

Vor dem Spiel:
- E/F-Junioren - Einlauf mit der Mannschaft
- einige Worte an die Zuschauer von Präsident Detlef Zeitler und Cheftrainer Burkhard Venth
- Fanbeauftragter Heiko Rüdrich ist mit im Spiel
- Tombola über Programmheft mit tollen Preisen

Nach dem Spiel:
- Freibier/Essen. Es geht also schon wieder um die Wurst.
- Elfmeterschießen um den „Fan of the Match“
- Autogrammstunde
- eine Flasche geht auf Reisen – Wünsche an die Mannschaft für die kommende Saison
- Fotoshooting Fans und Mannschaft (Fantrikot und Fanschal nicht vergessen!)
- dazu viele Informationen (u. a. Stadionumbau)

Der Erwerb eines Programmheftes lohnt sich dieses Mal also besonders!
Klaus Verkouter
Autor: nnz/kn

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