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Mi, 19:44 Uhr
04.06.2008

Trend ist sichtbar

Die eine wollen die schöne Aussicht auf die Landschaft genießen, die anderen schöne neue Häuser bauen. Um einen Bebauungsplan der Stadtverwaltung Nordhausen gab es selten so viel Diskussion.


Gemeint ist der Bebauungsplan Nr. 66 „Rüdigsdorfer Weg“. Dort will ein Investor neue Häuser bauen. Exklusiv sollen sie sein, mindestens so exklusiv wie die im Kirschweg I und II. Doch dessen Anwohner wollen nicht auf Nachbarn, sondern auf die Natur schauen und haben dafür – ihrer Meinung nach – viel Geld bezahlt.

Sie schreiben Eingaben und offene Briefe, auch in der heutigen Einwohnerfragestunde des Stadtrates regte sich ein Wiesenweg-Anwohner auf und unterstellte den Mitgliedern des Stadtrates allerlei unschöne Dinge.

Zur Abstimmung kam es nicht, erste Lesung war angesagt. Doch der Trend war erkennbar. Bauausschuss-Vorsitzender Volker Fütterer (SPD) machte deutlich, daß sich der Ausschuss – nach Abwägung aller Seiten – einstimmig für den Plan ausgesprochen habe.

Detlef Kiel (LINKE) sieht das genauso. Bei den Einwänden würden persönliche Befindlichkeiten in den Vordergrund gestellt werden. Er als Stadtrat müsse jedoch dies gegen öffentliche Interessen abwägen. Und übrigens: Substantiell Neues hätten die Protestler doch nun auch nicht vorgetragen. Der Stadtrat solle sich nicht ins Boxhorn jagen lassen und auf der kommenden Sitzung eine Entscheidung für den B-Plan treffen.
Autor: nnz

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