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Mi, 07:26 Uhr
04.06.2008

nnz-Forum: Ein Mann mit Courage oder?

Den nnz-Artikel „Von Unverständnis bis Ablehnung“ habe ich mit großem Interesse gelesen, ich musste ihn sogar zweimal lesen, um wirklich zu glauben was da steht. Das schreibt ein nnz-Leser im Forum– und weiter...


Da wagt es Herr Dr. Manfred Schröter (CDU) wirklich, einen seiner Neu-Parteifreunde (Feind – Todfeind – Parteifreund) bloß zu stellen. Er entlarvt ihn als einen Mann, der nicht nur bis zur letzten Minute am diktatorischen Honecker-Sozialismus festgehalten hat, sondern auch als einen Sympathisanten einer „Preußischen Reichsregierung“ (Siehe Archiv!).

Es ist wie ein Wunder, denn bis dato hieß es doch immer: Solche Personen gibt es nur in der PDS bzw. in der LINKEN! Und nun so etwas! Oder muss jemand schon Berührungen mit nicht mehr zeitgemäßen Wahnvorstellungen gehabt haben, damit man ihn als Parteifreund nicht gebrauchen kann?

Wie dem auch sei, nun gibt jemand zu: Auch in der CDU gibt es die ewig Gestrigen, die von ihrer Vergangenheit gezeichnet sind. Herr Dr. Schröter strebt folgerichtig den Ausschluss dieses Mitglieds an. Wenn es hier nicht nur um Augenwischerei gehen soll, müsste Herr Schröter, Herrn Althaus auch einen Brief schreiben, denn ich meine es gibt noch viel mehr solche verirrte Schafe in der CDU. So zum Beispiel Frau Walsmann, die jahrelang in der Volkskammer vertreten war und dort für die Chinesische Lösung votiert hat. Alles nur ein verzeihlicher Jugendwahn, der heute eben nur nicht mehr zeitgemäß ist? Wofür votiert Frau Walsmann als Justizministerin eigentlich, wenn wir eine ähnliche Situation in Deutschland bekommen würden?

Oder macht man da gewisse Unterschiede, der eine darf, der andere nicht. Die CDU zieht in letzter Zeit mächtig über Die Linke. her und ich frage mich, ob sie das vielleicht aus Angst vor der nächsten Wahl macht, denn Die LINKEN bekommen immer mehr Zuspruch bei den Wählern. Die CDU sollte sich einmal wieder daran erinnern, dass sie im Osten zu DDR-Zeiten eine SED-hörige Partei war, die alle damaligen Unmenschlichkeiten mitgetragen hat. Wer im Glashaus sitzt, sollte bekanntlich nicht mit Steinen werfen!
Harald Buntfuß, Nordhausen
Autor: nnz

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