Di, 14:03 Uhr
03.06.2008
nnz-Forum: Misshandelte Umwelt
Am Wochenende fand in Hesserode wieder einmal das Jodlerfest statt. Da mir mein Hausarzt Bewegung verschrieben hat, beschloss ich den Weg nach Hesserode auf Schusters Rappen zu bewältigen. So beginnen die Eindrücke, die ein nnz-Leser schildert...
Ich nahm den Weg über den Holungsbügel. Was ich da sehen musste, zeigt, dass es immer noch Menschen gibt, denen die Natur völlig egal ist. Was da oben so alles entsorgt wird ist kaum zu glauben, dass geht vom Kühlschrank, Computer, Radio und Bettzeug, wie die Bilder zeigen. Ich frage mich wer so etwas tut, um so einen großen Kühlschrank zu entsorgen, war schon ein größeres Auto nötig.
Das war aber noch lange nicht alles, worüber ich ins Staunen geriet. Als ich eine Pause vom Festprogramm brauchte, machte ich einen kleinen Spaziergang durch die Flur von Hesserode. Als ich am Ortsende in eine Seitenstraße einbog, stand ich plötzlich vor einer asphaltierten Straße oder – besser gesagt – vor Wegen, die ins Nichts führten, so sah es wenigstens auf den ersten Blick aus. Nach genauerem Hinsehen bemerkte ich, dass es sich hier um ein erschlossenes Baugrundstück handelt. Auf den Gelände stehen ein Haus und eine unfertige Baracke.
Auf dem Gelände sah ich Anschlüsse für etwa zwanzig Häuser. Viele sind schon wieder von Gras überwuchert. Offensichtlich ist dieses Gelände schon vor geraumer Zeit erschlossen worden. Es findet sich nur weiter niemand, der dort bauen will. Der Besitzer soll ja auch schon gewechselt haben. Wie ich von anderen Spaziergängern erfahren habe, soll das Grundstück vor einigen Jahren von einem früheren Bürgermeister zu einem guten Preis verkauft worden sein.
Hat sich der ehemalige Bürgermeister denn nicht genau überlegt, ob das ganze Vorhaben von Nutzen ist, oder hat er nur ein gutes Geschäft mit dem Verkauf des Grundstücks im Kopf gehabt. Das will ich ihm nicht unterstellen, aber man hört ja so oft, dass auch kleine Politiker nur ihren eigenen Vorteil im Kopf haben.
Harald Buntfuß, Nordhausen
Autor: nnzIch nahm den Weg über den Holungsbügel. Was ich da sehen musste, zeigt, dass es immer noch Menschen gibt, denen die Natur völlig egal ist. Was da oben so alles entsorgt wird ist kaum zu glauben, dass geht vom Kühlschrank, Computer, Radio und Bettzeug, wie die Bilder zeigen. Ich frage mich wer so etwas tut, um so einen großen Kühlschrank zu entsorgen, war schon ein größeres Auto nötig.
Das war aber noch lange nicht alles, worüber ich ins Staunen geriet. Als ich eine Pause vom Festprogramm brauchte, machte ich einen kleinen Spaziergang durch die Flur von Hesserode. Als ich am Ortsende in eine Seitenstraße einbog, stand ich plötzlich vor einer asphaltierten Straße oder – besser gesagt – vor Wegen, die ins Nichts führten, so sah es wenigstens auf den ersten Blick aus. Nach genauerem Hinsehen bemerkte ich, dass es sich hier um ein erschlossenes Baugrundstück handelt. Auf den Gelände stehen ein Haus und eine unfertige Baracke.
Auf dem Gelände sah ich Anschlüsse für etwa zwanzig Häuser. Viele sind schon wieder von Gras überwuchert. Offensichtlich ist dieses Gelände schon vor geraumer Zeit erschlossen worden. Es findet sich nur weiter niemand, der dort bauen will. Der Besitzer soll ja auch schon gewechselt haben. Wie ich von anderen Spaziergängern erfahren habe, soll das Grundstück vor einigen Jahren von einem früheren Bürgermeister zu einem guten Preis verkauft worden sein.
Hat sich der ehemalige Bürgermeister denn nicht genau überlegt, ob das ganze Vorhaben von Nutzen ist, oder hat er nur ein gutes Geschäft mit dem Verkauf des Grundstücks im Kopf gehabt. Das will ich ihm nicht unterstellen, aber man hört ja so oft, dass auch kleine Politiker nur ihren eigenen Vorteil im Kopf haben.
Harald Buntfuß, Nordhausen
Anmerkung der Redaktion:
Die im Forum dargestellten Äußerungen und Meinungen sind nicht unbedingt mit denen der Redaktion identisch. Für den Inhalt ist der Verfasser verantwortlich. Die Redaktion behält sich das Recht auf Kürzungen vor.
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