eic kyf msh nnz uhz tv nt
Sa, 14:31 Uhr
31.05.2008

Ein Freund, ein guter Freund...

50 dauerhafte Arbeitsplätze, acht Millionen Euro investiert, vierter Standort in Deutschland – das ist kurz und knapp die Geschichte eines unternehmerischen Erfolges in Nordhausen. Heute Mittag wurde in Nordhausen auf einen roten Knopf gedrückt...

Werkleiiter, Geschäftsführer, Vertreterin des Bauunternehmens (Foto: nnz) Werkleiiter, Geschäftsführer, Vertreterin des Bauunternehmens (Foto: nnz)

Eine gut aufgelegte „Blaskapelle“ spielte den Song „Ein Freund, ein guter Freund, das ist das Beste, was es gibt auf der Welt“. Passender kann der Augenblick musikalisch nicht ausgedrückt werden. Nach nur zehnmonatiger Bauzeit ist heute das Werk der FREUND GmbH in Nordhausen eröffnet worden. Es ist der vierte Standort des mittelständischen Familienunternehmens, das in diesem Jahr seinen 100. Geburtstag feiert.

Gekommen waren zahlreiche Gäste aus Politik und Wirtschaft wie Wirtschaftsminister Jürgen Reinholz (CDU), Oberbürgermeisterin Barbara Rinke (SPD) und Landrat Joachim Claus (CDU). Gekommen waren aber auch die Mitarbeiter und ihre Familien. Ihnen dankte Geschäftsführer Karl-Heinz Freund ganz besonders, denn ohne motivierte Mitarbeiter könne das Unternehmen keinen Erfolg haben. Aber: Ohne zufriedene Kunde kann kein Lohn und Gehalt gezahlt werden.

In diesem Spannungsfeld bewegt sich ein jedes Unternehmen, und da macht auch ein 100jähriges keine Ausnahme. In Nordhausen wird nun Wellpappe hergestellt, sie wird aber auch kaschiert, gestanzt und geklebt. Deshalb ist es notwenig, ständig in die Vervollkommnung der Maschinen und Anlagen zu investieren. Eine moderne Maschine namens „Asitrade“ macht es möglich. Sie wurde symbolisch durch Minister Jürgen Reinholz in Betrieb genommen.

Karl-Heinz Freund bei seiner Ansprache (Foto: nnz) Karl-Heinz Freund bei seiner Ansprache (Foto: nnz) Zuvor gab es Grußworte der Oberbürgermeisterin, des Ministers und des Landrates. Sie dankten dem Unternehmen aus Georgsmarienhütte für das Engagement in der Region, für die Schaffung der Arbeitsplätze. Für Barbara Rinke sei die Ansiedlung der Firma ein Beweis dafür, daß es sich in Nordhausen gut arbeiten, aber auch gut leben lasse.

Statt Blumen und üppiger Geschenke sollten die Gäste heute eher Schecks abgeben. Mit dem eingegangenen Geld soll die Arbeit des Jungen Theaters in Nordhausen unterstützt werden.

Während Jürgen Reinholz – ganz Thüringer Minister – die Erfolgsstory des Freistaates zelebrierte und einen Titanic-Gag brachte, machte es Landrat Claus in bewährter Weise kurz. Sein Grußwort dauerte 30 Sekunden. Die Mitarbeiten nahmen es - erst mit Staunen, dann mit Erleichterung – zur Kenntnis.
Gespräche (Foto: nnz)
Knopfdruck (Foto: nnz)
Die Maschine (Foto: nnz)
Autor: nnz

Anzeige symplr (6)
Kommentare

Bisher gibt es keine Kommentare.

Kommentare sind zu diesem Artikel nicht möglich.
Es gibt kein Recht auf Veröffentlichung.
Beachten Sie, dass die Redaktion unpassende, inhaltlose oder beleidigende Kommentare entfernen kann und wird.
Anzeige symplr (9)
Anzeige symplr (8)