Fr, 19:25 Uhr
30.05.2008
Wind in der Hainleite (2)
Nach Bündnis90/Grüne meldet sich jetzt auch die SPD zu Wort.
Über 200 Meter hohe Türme in der Hainleite sind ein Unding und unzumutbar, sagte Dagmar Becker. Selbstverständlich muss die Größe der Anlagen und die Entfernung zu Wohngebieten so sein, dass für die Menschen keine Belastungen entstehen, so Becker weiter. Windenergie sei ein Energieträger, ohne den wir zukünftig nicht auskommen werden und wir müssen uns davor hüten, durch solche Negativbeispiele, wie jetzt in der Hainleite, die Windenergie grundsätzlich in Frage zu stellen. Wichtig ist, die Bevölkerung in alle Phasen der Planung einzubeziehen.
Die SPD-Fraktionsvorsitzende im Nordhäuser Kreistag erwartet vom Landesverwaltungsamt, dass nach Abwägung aller Argumente eine Entscheidung fällt, mit der die Bewohner der betroffenen Gemeinden zufrieden sind. Die Windkraft jedoch kann rascher als andere erneuerbare Energien einen bedeutenden Beitrag zu einer dauerhaft gesicherten gefahren- und emissionsfreien Stromversorgung leisten. Der Wechsel zu erneuerbaren Energien ist unaufschiebbar und dringend geworden, gab Becker zu bedenken.
Längst sind wir damit angesichts der existenziellen Gefahren, die uns durch die konventionelle Energieversorgung drohen, im Wettlauf mit der Zeit. Immer mehr fossile Energieträger werden verbraucht, immer mehr Energie wird weltweit zukünftig benötigt. Dass dies nicht ohne Spuren für unser Klima bleibt, lässt sich unschwer erahnen. Ob Öl, Kohle oder Gas, sie alle enthalten Kohlenstoff, der sich beim Verbrennen mit Sauerstoff verbindet und sich als Treibhausgas Kohlendioxid (CO2) in der Atmosphäre anreichert.
Bislang wurden überwiegend Öl, Gas und Kohle, so genannte konventionelle Energieträger, gewonnen bzw. abgebaut und genutzt. Die weltweiten Reserven sind jedoch begrenzt. Sie betragen nach derzeitigen Schätzungen etwa 42 Jahre für Erdöl, 65 Jahre für Erdgas und für Kohle etwa 200 Jahre. Das heißt, eine Umorientierung ist unumgänglich.
Autor: nnzÜber 200 Meter hohe Türme in der Hainleite sind ein Unding und unzumutbar, sagte Dagmar Becker. Selbstverständlich muss die Größe der Anlagen und die Entfernung zu Wohngebieten so sein, dass für die Menschen keine Belastungen entstehen, so Becker weiter. Windenergie sei ein Energieträger, ohne den wir zukünftig nicht auskommen werden und wir müssen uns davor hüten, durch solche Negativbeispiele, wie jetzt in der Hainleite, die Windenergie grundsätzlich in Frage zu stellen. Wichtig ist, die Bevölkerung in alle Phasen der Planung einzubeziehen.
Die SPD-Fraktionsvorsitzende im Nordhäuser Kreistag erwartet vom Landesverwaltungsamt, dass nach Abwägung aller Argumente eine Entscheidung fällt, mit der die Bewohner der betroffenen Gemeinden zufrieden sind. Die Windkraft jedoch kann rascher als andere erneuerbare Energien einen bedeutenden Beitrag zu einer dauerhaft gesicherten gefahren- und emissionsfreien Stromversorgung leisten. Der Wechsel zu erneuerbaren Energien ist unaufschiebbar und dringend geworden, gab Becker zu bedenken.
Längst sind wir damit angesichts der existenziellen Gefahren, die uns durch die konventionelle Energieversorgung drohen, im Wettlauf mit der Zeit. Immer mehr fossile Energieträger werden verbraucht, immer mehr Energie wird weltweit zukünftig benötigt. Dass dies nicht ohne Spuren für unser Klima bleibt, lässt sich unschwer erahnen. Ob Öl, Kohle oder Gas, sie alle enthalten Kohlenstoff, der sich beim Verbrennen mit Sauerstoff verbindet und sich als Treibhausgas Kohlendioxid (CO2) in der Atmosphäre anreichert.
Bislang wurden überwiegend Öl, Gas und Kohle, so genannte konventionelle Energieträger, gewonnen bzw. abgebaut und genutzt. Die weltweiten Reserven sind jedoch begrenzt. Sie betragen nach derzeitigen Schätzungen etwa 42 Jahre für Erdöl, 65 Jahre für Erdgas und für Kohle etwa 200 Jahre. Das heißt, eine Umorientierung ist unumgänglich.

