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Fr, 14:56 Uhr
31.05.2002

Fördermittel für "100,4"

Nordhausen (nnz). Fast zwei Jahre gibt es nun in Nordhausen ein Bürgerradio. Der OKN sendet auf Frequenz 100,4 und erfreut sich zunehmender Beliebtheit. Das wurde auch im Thüringer Kultusministerium registriert.


Der Offene Kanal Nordhausen erhält zwei Jahre nach dem erfolgreichen Sendestart einen Zuwendungsbescheid in Höhe von 3000 Euro für neue Hard- und Software. Die finanziellen Mittel sind für eine Notebook und Schnittsoftware bestimmt. Der Offene Kanal Nordhausen war laut Sendestatistik im Jahr 2001 insgesamt 5.554 Stunden auf Sendung. Das heißt umgerechnet mehr als 231 Tage "on air".

Der Verein "Offener Kanal Nordhausen e.V." wurde im Dezember 1995 unter maßgeblichem Einsatz des Landtagsabgeordneten Dr. Klaus Zeh (CDU) gegründet. Am 29. Juni 2000 wurde der Offene Kanal Nordhausen feierlich eingeweiht und ging auf Sendung. Kultusminister Dr. Michael Krapp stellte anlässlich der Bewilligung der finanziellen Zuwendung heute fest, dass sich der Offene Kanal in Nordhausen und im Südharz gut etabliert hat. Er steht allen Bürgerinnen und Bürgern zur Verfügung, die sich an der Meinungsbildung im lokalen Raum beteiligen wollen. Einzelne Personen, Vereine, Gruppen, Verbände und Institutionen können sich in eigenen Beiträgen darstellen oder ihre Interessen und Meinungen artikulieren.

"Das ist Demokratie pur. Sie verantwortungsvoll zu gestalten, darauf kommt es im Offenen Kanal an. Das Programm sollte so vielfältig sein wie das Leben selbst.", sagte Kultusminister Krapp. Der Offene Kanal Nordhausen ist einer von derzeit insgesamt vier offenen Hörfunkkanälen in Weimar/Erfurt, Jena und Eisenach.
Autor: nnz

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