Fr, 13:08 Uhr
31.05.2002
"Der Bürger ist der wichtigste Termin"
Sollstedt (nnz). Das Finanzamt rollt wieder durch Thüringen. Heute macht das mobile Amt in Wipperdorf und Sollstedt Station. Für den Sollstedter Bürgermeister Jürgen Hohberg eigentlich ein Grund zur Freude. Eigentlich...
Da sich mit dem Rollenden Finanzamt auch Politprominenz in Person der Finanzstaatssekretärin Birgit Diezel angesagt hatte, wurden schnell noch die Sollstedter Bürger informiert. Schließlich hätten sie ihre Fragen nicht nur den normalen Beamten, sondern eben auch der Dame aus dem Thüringer Finanzministerium stellen können. Nun aber kam die Nachricht in Sollstedt an: Frau Diezel lässt sich entschuldigen, andere Termine seien dazwischen gekommen. Jürgen Hohberg ist stinksauer über dieses Verhalten, er registriert hier eine Gleichgültigkeit gegenüber dem Bürger, dem Steuerzahler. Für Hohberg sind Termine mit Bürgern die wichtigsten überhaupt. Da mache er auch keinen Unterschied zwischen einem Bürgermeister und einer Staatssekretärin. Vor allem ärgert Hohberg, dass ihn die Absage erst am heutigen Vormittag erreichte.
Der Bus war heute aber trotzdem unterwegs im Landkreis Nordhausen. Besetzt ist der Bus mit einem Sachgebietsleiter und zwei Bearbeitern aus dem Nordhäuser Finanzamt. Allgemeine Fragen zum Steuerrecht oder zur eigenen Steuererklärung können angesprochen und geklärt werden. Ebenso können Steuererklärungen und Belege abgegeben werden. Da der Bus allerdings nicht mit den Finanzämtern elektronisch vernetzt sei, könnten komplexere Sachverhalte nur angesprochen, jedoch nicht abschließend geklärt werden.
Ziel der Aktion sei es auch weiterhin für eine bürgerfreundliche und moderne Steuerverwaltung zu werben, heißt es in einer Pressemitteilung des Finanzministeriums. Und genau diese Bürgerfreundlichkeit wurde heute in Sollstedt vermisst.
Autor: nnzDa sich mit dem Rollenden Finanzamt auch Politprominenz in Person der Finanzstaatssekretärin Birgit Diezel angesagt hatte, wurden schnell noch die Sollstedter Bürger informiert. Schließlich hätten sie ihre Fragen nicht nur den normalen Beamten, sondern eben auch der Dame aus dem Thüringer Finanzministerium stellen können. Nun aber kam die Nachricht in Sollstedt an: Frau Diezel lässt sich entschuldigen, andere Termine seien dazwischen gekommen. Jürgen Hohberg ist stinksauer über dieses Verhalten, er registriert hier eine Gleichgültigkeit gegenüber dem Bürger, dem Steuerzahler. Für Hohberg sind Termine mit Bürgern die wichtigsten überhaupt. Da mache er auch keinen Unterschied zwischen einem Bürgermeister und einer Staatssekretärin. Vor allem ärgert Hohberg, dass ihn die Absage erst am heutigen Vormittag erreichte.
Der Bus war heute aber trotzdem unterwegs im Landkreis Nordhausen. Besetzt ist der Bus mit einem Sachgebietsleiter und zwei Bearbeitern aus dem Nordhäuser Finanzamt. Allgemeine Fragen zum Steuerrecht oder zur eigenen Steuererklärung können angesprochen und geklärt werden. Ebenso können Steuererklärungen und Belege abgegeben werden. Da der Bus allerdings nicht mit den Finanzämtern elektronisch vernetzt sei, könnten komplexere Sachverhalte nur angesprochen, jedoch nicht abschließend geklärt werden.
Ziel der Aktion sei es auch weiterhin für eine bürgerfreundliche und moderne Steuerverwaltung zu werben, heißt es in einer Pressemitteilung des Finanzministeriums. Und genau diese Bürgerfreundlichkeit wurde heute in Sollstedt vermisst.

