Do, 16:05 Uhr
15.05.2008
Ins Blaue hinein
Als die nnz im Juni 2007 erstmals über die vorgesehene Einführung der blauen Tonnen informierte, bat die Wohnungsgenossenschaft e.G. Sollstedt alle im Kreistag vertretenen Parteien sich im Umweltausschuss dafür einzusetzen, dass im Vorfeld Probleme zu klären sind. Was daraus geworden ist, das hat die nnz heute aus Sollstedt erfahren...
Kein Platz für die Blauen
Wir informierten darüber, dass der Einsatz der blauen Tonnen für unsere kleineren Objekte, die ca 65% unseres Wohnungsbestandes umfassen, Kosten verursachen werden. Für diese Objekte wurden in den vergangenen Jahren recht aufwändig Müllstandplätze geschaffen, deren Stellflächen gepflastert wurden und die mit Koniferen und Pflanzsteinen eingefasst sind. Die CDU und die Linkspartei sagten Hilfe zu, aber es folgten, zumindest keine für uns spürbaren Aktivitäten. Als nun im April in der nnz darüber berichtet wurde, dass die Tonnen eingeführt werden, wandten wir uns erneut an die CDU und Linkspartei mit der erneuten Bitte uns zu unterstützen. Auch das FG Abfallwirtschaft des Landratsamtes schrieben wir an und untermauerten unsere Bitte mit einigen Fotos, die den Sachverhalt belegen.
Heute nun wurden die Blauen geliefert, ohne dass man uns mitteilte für wie viele Personen eine Tonne vorgesehen ist, ob zum Beispiel nur unsere Objekte an der Nordseite der Karl-Liebknecht-Straße Tonnen erhalten oder auch die Objekte der SWBG an der Südseite usw. usf.. Die Tonnen wurden einfach auf den Wirtschaftswegen abgestellt, so dass sie zum Verkehrshindernis wurden. Inzwischen entsorgten die Mieter der Südseite (Besitzer von Eigentumswohnungen) ihr Papier in die auf unserem Gelände befindlichen Tonnen, so dass unsere Mieter mit ihrem Papier nicht wissen wohin.
So stellen wir uns eine Zusammenarbeit zwischen uns, den Entsorgern und dem Landratsamt nicht vor. Es scheint so zu sein, dass der Entsorgungsbetrieb seine Monopolstellung weidlich ausnutzt. Es drängt sich der Verdacht auf, dass hier ebenso unverantwortlich gehandelt wird, wie seinerzeit bei der Schaffung des Millionengrabes, der Mülldeponie in Nentzelsrode.
Wolfgang Reinhardt, Vorstand der Wohnungsgenossenschaft e.G. Sollstedt
Autor: nnzKein Platz für die Blauen
Wir informierten darüber, dass der Einsatz der blauen Tonnen für unsere kleineren Objekte, die ca 65% unseres Wohnungsbestandes umfassen, Kosten verursachen werden. Für diese Objekte wurden in den vergangenen Jahren recht aufwändig Müllstandplätze geschaffen, deren Stellflächen gepflastert wurden und die mit Koniferen und Pflanzsteinen eingefasst sind. Die CDU und die Linkspartei sagten Hilfe zu, aber es folgten, zumindest keine für uns spürbaren Aktivitäten. Als nun im April in der nnz darüber berichtet wurde, dass die Tonnen eingeführt werden, wandten wir uns erneut an die CDU und Linkspartei mit der erneuten Bitte uns zu unterstützen. Auch das FG Abfallwirtschaft des Landratsamtes schrieben wir an und untermauerten unsere Bitte mit einigen Fotos, die den Sachverhalt belegen.
Heute nun wurden die Blauen geliefert, ohne dass man uns mitteilte für wie viele Personen eine Tonne vorgesehen ist, ob zum Beispiel nur unsere Objekte an der Nordseite der Karl-Liebknecht-Straße Tonnen erhalten oder auch die Objekte der SWBG an der Südseite usw. usf.. Die Tonnen wurden einfach auf den Wirtschaftswegen abgestellt, so dass sie zum Verkehrshindernis wurden. Inzwischen entsorgten die Mieter der Südseite (Besitzer von Eigentumswohnungen) ihr Papier in die auf unserem Gelände befindlichen Tonnen, so dass unsere Mieter mit ihrem Papier nicht wissen wohin.
So stellen wir uns eine Zusammenarbeit zwischen uns, den Entsorgern und dem Landratsamt nicht vor. Es scheint so zu sein, dass der Entsorgungsbetrieb seine Monopolstellung weidlich ausnutzt. Es drängt sich der Verdacht auf, dass hier ebenso unverantwortlich gehandelt wird, wie seinerzeit bei der Schaffung des Millionengrabes, der Mülldeponie in Nentzelsrode.
Wolfgang Reinhardt, Vorstand der Wohnungsgenossenschaft e.G. Sollstedt



