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Mi, 14:34 Uhr
07.05.2008

Offensives Altpapier

Eine linke „Familienoffensive“ wurde vor einigen Monaten bei den „Bleicheröder Knirpsen“ gestartet. Ständige Kürzungen finanzieller Mittel für die Ausstattung und Instandhaltung der KITA stellen an das Personal, Eltern, Großeltern und Sponsoren immer höhere Anforderungen.


Papier gesammelt (Foto: Bayer) Papier gesammelt (Foto: Bayer)

„Den Kindern soll es aber an nichts fehlen“, sagten sich die Leiterin Frau Vollmer und der Stadtrat der Linksfraktion, Horst Liebetrau. So startete man eine Sammelaktion von Altpapier, um finanzielle Mittel für die Beschaffung von Spielzeug zu bekommen. Horst Liebetrau sprach viele Bürger der Stadt Bleicherode an, diese Aktion zu unterstützen. Der Erfolg ließ nicht lange auf sich warten. Die Bürger sammeln und bündeln das Papier, Liebetrau holt es in den Haushalten mit seinem PKW ab und fährt es zur KITA, wo es in zwei Containern zwischengelagert wird, bevor es abgeholt und finanziell vergütet wird.

„Das ist eine wirkliche LINKE Familienoffensive“ so die Meinung des Vorstandsmitglieds der BO der LINKEN Bleicherode/Südharz, Ralf Bayer. So brachte er am Walpurgistag selbst einen ganzen PKW-Anhänger Altpapier mit. Er und Horst Liebetrau wurden von zahlreichen kleinen Hexen und Teufeln freudig begrüßt. Schnell waren die Container wieder gefüllt und somit kann weiteres Spielzeug für die Kinder angeschafft werden. An dieser Stelle sei allen Bürgern, die diese Aktion bisher so tatkräftig unterstützten, Dank gesagt. Auch in Zukunft wünschen wir uns viele fleißige Sammler.

Ein anschließendes Gespräch mit der Leiterin der „Bleicheröder Knirpse“, Frau Vollmer, ließ erkennen, dass die Politik im Land sowie auch in den Kommunen sich immer mehr aus der Verantwortung für Bildung und Erziehung zurückzieht. Die Bereitschaft von Eltern und Großeltern, z. B. auch bei der Renovierung der Gruppenräume, ist deshalb nicht hoch genug zu schätzen.

Diese Unterstützung von außen hat es schon immer gegeben und muss es auch geben – aber dass alle Maßnahmen nur noch auf der Basis von Freiwilligkeit und Sponsoring durchführbar sind, ist langsam ein unerträglicher Zustand.
Ralf Bayer, Bleicherode
Autor: nnz

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