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Fr, 12:54 Uhr
25.04.2008

nnz-Forum: Zeitung gelesen

Am Mittwoch hatten die Bündnisgrünen einen Infostand in der Einkaufspassage am Bahnhof aufgebaut. Man verteilte Zeitungen und Postkarten. Ein nnz-Leser hat sich einen Zeitung genauer angesehen...

Infostand (Foto: Autor) Infostand (Foto: Autor)

Die Zeitung, die ich bekam, habe ich in einer ruhigen Minute, Wort für Wort, gelesen. Da war zu lesen, was die Partei wo unternommen hat, um den Bau von Kohlekraftwerken zu verhindern. Auch widerlegen sie das Märchen, dass ohne Atomstrom die Lichter in Deutschland ausgehen würden. Es wird auch darüber berichtet, dass durch die unüberlegte Herstellung von Biosprit Monokulturen geschaffen werden und Menschen verhungern, weil Nahrungsmittel verheizt oder zur Spritherstellung genutzt werden. Im Großen und Ganzen ist die Zeitung sehr lehrreich. Mir persönlich brennt aber eine Frage auf der Seele und ich denke, diese Partei ist der richtige Ansprechpartner:

Ist es wahr, dass deutsche Bauern beim Einsatz von Pestiziden und anderen Sprühmitteln sehr genaue Vorschriften einhalten müssen, da sie sonst ihr Obst, Gemüse usw. nicht verkaufen dürfen? Gilt dies nur für die deutschen Bauern, oder wie ist das geregelt? Denn immer wieder höre ich von Verbraucherschutzorganisationen Warnungen vor dem Verzehr von Obst und Gemüse aus den Europäischen Ausland. Z. B. sei es – über das normale Maß hinaus – sehr hoch mit Pestiziden belastet.

Wie ist so etwas möglich? Haben die anderen EU-Staaten andere Gesetze und wieso dürfen sie die verseuchten Lebensmittel nach Deutschland exportieren? Ist das nicht auch Wettbewerbsverzerrung? Bisher war ich immer der Meinung, die Gesetze seien in der EU weitgehend einheitlich, aber wie dieses Beispiel zeigt, ist das offensichtlich nicht der Fall.

Ich habe auch noch eine Bemerkung zur bündnisgrünen Postkarte: Den Slogan „Klima ohne Wenn und Aber“ finde ich ansprechend. Ich hoffe nur, dass die Parteifreunde in Hamburg sich auch daran halten und sich nicht für ein wenig Macht von der CDU unterbuttern lassen, so wie es die damalige PDS in Berlin gemacht hat, obwohl sie vom Wähler abgestraft wurde. Wir erinnern uns an die 10% Verlust.
Harald Buntfuß, Nordhausen
Autor: nnz

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