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Do, 12:20 Uhr
24.04.2008

Wieder bittere Rhöntropfen?

In der Landesliga empfängt der FSV Ulstertal Geisa 1866 am kommenden Sonntag um 14.30 Uhr den FSV Wacker 90 Nordhausen. Beide Teams sind Tabellennachbarn. Nordhausen kann mit einem 6:0-Sieg in Geisa an der Elf von Andreas Herzberg vorbeiziehen und Punktegleichstand herstellen. Glauben Sie daran?

wacker (Foto: wacker90) wacker (Foto: wacker90)



Im Hinspiel setzte Lars Pohl die Geisaer Abwehr unter Druck

Der Gastgeber aus der Rhön will natürlich den jetzigen Abstand zu den folgenden Mannschaften aus Nordhausen und Ilmenau halten und möglichst sogar ausbauen. Vieles spricht im Moment dafür, dass das Geisa auch gelingen sollte, denn zu ernüchternd waren die drei letzten Vorstellungen der Südharzer gegen Heiligenstadt, Sondershausen und Mühlhausen. In jedem dieser Spiele wurden trotz guter Phasen zwei Treffer geschluckt.

Erschreckend viele Abspielfehler in der eigenen Gefahrenzone munterten die Gegner förmlich auf und luden zu Erfolg versprechenden Torschüssen ein. Da muss eben auch einmal, selbst wenn es nicht schön aussieht, der Ball mit einem Schlag nach vorn befördert werden. Aber das weiß Trainer Burkhard Venth selbst am besten.

Gegen Geisa dürften solche Tändeleien wie zuletzt gegen Mühlhausen jedenfalls noch härter bestraft werden. Das 5:2-Debakel in der Rhön vom vergangenen Spieljahr nach einer eigenen 2:0-Führung lässt grüßen!

Der FSV Ulstertal hat erst zwei Heimspiele gegen die Spitzenmannschaften Gotha und Jena verloren, aber gegen Weida und Schmölln je fünf, gegen Sondershausen vier und gegen Erfurts Klubreserve und Mühlhausen je drei Tore geschossen, die immer zum Sieg reichten.

Immerhin 31 eigene Treffer stehen auf heimischem Rasen in Geisa schon zu Buche. Für Wacker spricht dagegen, dass auswärts weniger Treffer kassiert wurden als zu Hause, was sich aber schnell ändern kann.

Das Hinspiel in Nordhausen gewann Wacker. Wieder lag man schnell wie gegen Mühlhausen 2:0 in Führung durch einen Doppelschlag in der 14. und 16. Minute von Lars Pohl. Der FSV Ulstertal steckte nicht auf und erzielte bald den Anschlusstreffer.

Von Geisaer Seite war damals zu lesen:

Doch wer Geisa kennt, der weiß, dass man sich in der zweiten Hälfte steigert. Die Spieler kamen aggressiver aus der Kabine... Die Mannschaft aus der Rhön kämpft, arbeitet sich Chancen heraus und will den Ausgleichstreffer, doch das Tor will nicht fallen. Nordhausen hat dem Geisaer Kampf nichts entgegenzusetzen... Trotz der knappen Niederlage sollte der Mannschaft ein Kompliment gemacht werden. Sie hat trotz der zwei Tore innerhalb zwei Minuten Moral bewiesen und ist wieder ins Spiel zurückgekommen. Sie hat gefightet und ist an ihre Grenzen gegangen, doch sie wurden nicht dafür belohnt.

Auf viel Biss der Gastgeber sollte sich Wacker schon jetzt rechtzeitig einstellen. Nicht umsonst liegt Geisa in der offiziellen Fairplay-Wertung des TFV an vorletzter Stelle. Die Neunziger auf dem 4. Platz wirken in dieser Statistik dagegen wie „brave Lämmer“. Doch in dieser unbedeutenden Wertung gibt es keine Bonuspunkte wie beim UEFA-Cup.

Trotz personeller Engpässe in den letzten Wochen darf man im Moment nicht auf Nachrücker aus der zweiten Mannschaft hoffen. Die Truppe von Dirk Fuhrmann ist so ziemlich von der Rolle und hat seit dem 14. Spieltag nicht mehr gewonnen (schlechteste Rückrundenbilanz). Ein echter Befreiungsschlag mit einem Sieg muss bald her. Sollte der ausgerechnet gegen Urbach am Sonnabend um 17.30 Uhr im AKS gelingen?

K. Verkouter
Autor: nnz

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