So, 16:36 Uhr
26.05.2002
Feste: EVN-Geburtstag und mehr
Landkreis Nordhausen (nnz). Es war ein Wochenende der Feste. Mittelpunkt war ohne Zweifel die Rolandstadt. Hier feierte an der Straße der Genossenschaften die EVN ihren 10. Geburtstag. Dazu einige Randbemerkungen.
Volks-, Heimat- und Geburtstagsfeste werden normalerweise lange im Voraus geplant. Der 10. Geburtstag des örtlichen Energieversorgers stand bereits im vergangenen Jahr fest. Die Prinzen am Samstag, Familientag am heutigen Sonntag - alles lange vorbereitet. Trotz des Ansturms gestern und heute hätten es durchaus mehr Gäste sein können. Die tummelten sich vielleicht an den anderen Ecken und Kanten des Landkreises herum. Da fand in Heringen das zweitägige Mittelalterfest statt, im benachbarten Auleben wurde zum Fischfest eingeladen, das Gelände des Sundhäuser Scheunenhofes stand im Zeichen des Pferdesports, in Niedersachswerfen waren die Arrees los und in Sülzhayn wurde den Rhododendron-Gewächsen mit einem Fest gehuldigt.
Das, was örtliche und überregionale Veranstalter im Landkreis Nordhausen schon seit Jahren kritisieren, das wird vermutlich auch in diesem Jahr konsequent und stur fortgesetzt. Jedes kleine Örtchen feiert sein Fest, jeder Verein besteht auf seine Autonomie. Das ist ja nicht schlecht. Aber man spricht sich nicht ab, organisiert nebenher, statt miteinander. Das Fatale daran ist ein physikalisches Gesetz: Ein Körper kann nur an einer Stelle während der gleichen Zeit sein. Und wer Eintritt in Auleben oder Sülzhayn zahlt, der trinkt sein Bier nicht in Heringen oder Niedersachswerfen. Eine bessere Abstimmung in den Orten, zwischen den Vereinen sollte vielleicht im nächsten Jahr gelingen. Für die jetzige Festsaison ist es vermutlich schon zu spät. Vor den Menschen im Landkreis Nordhausen liegen noch - theoretisch - zwölf Feier- und Festwochenenden.
Noch mal zurück an die Straße der Genossenschaften. Hier wurde heute zum Familientag eingeladen. Bei strahlendem Sonnenschein nutzten Tausende Nordhäuser und Gäste aus dem Landkreis die Angebote. Und die waren bei weitem nicht nur im künstlerischen Bereich zu finden. Jede Menge Spaß für Kinder, eine Tombola, eine abwechslungsreiche Gastronomie und selbstverständlich die Auftritte von Wind und G. G. Anderson rundeten den Tag ab. Den Machern und Helfern des Strom- und Gasversorgers eine herzlich Dankeschön für ihre Angebote und für ihre Arbeit. Sicher: Ein solches Jubiläum setzt wie immer Maßstäbe. Und trotzdem freuen sich nicht nur die Kunden der EVN auf das nächste Jahr und auf den 11. Geburtstag.
Autor: nnz
Volks-, Heimat- und Geburtstagsfeste werden normalerweise lange im Voraus geplant. Der 10. Geburtstag des örtlichen Energieversorgers stand bereits im vergangenen Jahr fest. Die Prinzen am Samstag, Familientag am heutigen Sonntag - alles lange vorbereitet. Trotz des Ansturms gestern und heute hätten es durchaus mehr Gäste sein können. Die tummelten sich vielleicht an den anderen Ecken und Kanten des Landkreises herum. Da fand in Heringen das zweitägige Mittelalterfest statt, im benachbarten Auleben wurde zum Fischfest eingeladen, das Gelände des Sundhäuser Scheunenhofes stand im Zeichen des Pferdesports, in Niedersachswerfen waren die Arrees los und in Sülzhayn wurde den Rhododendron-Gewächsen mit einem Fest gehuldigt.
Das, was örtliche und überregionale Veranstalter im Landkreis Nordhausen schon seit Jahren kritisieren, das wird vermutlich auch in diesem Jahr konsequent und stur fortgesetzt. Jedes kleine Örtchen feiert sein Fest, jeder Verein besteht auf seine Autonomie. Das ist ja nicht schlecht. Aber man spricht sich nicht ab, organisiert nebenher, statt miteinander. Das Fatale daran ist ein physikalisches Gesetz: Ein Körper kann nur an einer Stelle während der gleichen Zeit sein. Und wer Eintritt in Auleben oder Sülzhayn zahlt, der trinkt sein Bier nicht in Heringen oder Niedersachswerfen. Eine bessere Abstimmung in den Orten, zwischen den Vereinen sollte vielleicht im nächsten Jahr gelingen. Für die jetzige Festsaison ist es vermutlich schon zu spät. Vor den Menschen im Landkreis Nordhausen liegen noch - theoretisch - zwölf Feier- und Festwochenenden. Noch mal zurück an die Straße der Genossenschaften. Hier wurde heute zum Familientag eingeladen. Bei strahlendem Sonnenschein nutzten Tausende Nordhäuser und Gäste aus dem Landkreis die Angebote. Und die waren bei weitem nicht nur im künstlerischen Bereich zu finden. Jede Menge Spaß für Kinder, eine Tombola, eine abwechslungsreiche Gastronomie und selbstverständlich die Auftritte von Wind und G. G. Anderson rundeten den Tag ab. Den Machern und Helfern des Strom- und Gasversorgers eine herzlich Dankeschön für ihre Angebote und für ihre Arbeit. Sicher: Ein solches Jubiläum setzt wie immer Maßstäbe. Und trotzdem freuen sich nicht nur die Kunden der EVN auf das nächste Jahr und auf den 11. Geburtstag.

