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Fr, 13:04 Uhr
24.05.2002

WBG: Sanieren allein reicht nicht

Nordhausen (nnz). Die Zeiten sind vorbei, wo neue Mieter lediglich mit sanierten Wohnungen „gelockt“ werden konnten. Zum attraktiven Wohnen gehört auch ein entsprechendes Umfeld. Ein Trend, den die Wohnungsbaugenossenschaft Nordhausen erkannt hat.


Neben den Komplex- und Teilsanierungen von Wohnungsbaustandorten der WBG Nordhausen, legt die Genossenschaft verstärkt Wert auf die attraktive Ausgestaltung des jeweiligen Wohnumfeldes. Damit wird sowohl dem berechtigten Interesse der Mieter und Mitglieder entsprochen, als auch die Belange der weiteren Entwicklung in der Innenstadt berücksichtigt. Erste Ergebnisse sollen mit der komplexen Umgestaltung des Wohnumfeldes im hinteren Bereich der Wohnscheiben in der Töpferstraße gezeigt werden.

Hier erfolgte eine grundlegende Neugestaltung des gesamten Areals. Neben der Schaffung von rund 90 PKW-Stellplätzen, die ausschließlich den Bewohnern des Wohngebietes zur Nutzung vermietet werden, ist vorgesehen, die Durch- und Zufahrtswege grundhaft zu erneuern und mit einem Verbundsteinpflaster zu versehen. Nicht zu kurz kommen soll natürlich auch die Begrünung und Bepflanzung dieses Innenhofes sowie die Schaffung von zentralen Einhausungen je Wohnscheibe für die Müllentsorgung. Für die Gesamtmaßnahme wird die Wohnungsbaugenossenschaft eG Nordhausen rund 818.000 Euro ausgeben, davon werden 75 % durch Fördermittel des Freistaates Thüringen getragen.

Momentan wird auch im Bereich des Hagens, am Pferdemarkt und in der Baltzerstraße kräftig gebaut. Während die Maßnahmen am Hagen bereits fertiggestellt sind, können zum Beispiel die künftigen Mieter am Pferdemarkt 3 - 7 noch „ein Wörtchen“ bei dem Zuschnitt der Wohnungen mitreden. Auch in diesem Areal sollen neue Pkw-Stellplätze für die Anwohner geschaffen werden und darüber hinaus 12 neue Garagen entstehen. Bei der Ausgestaltung der Wohnquartiere soll das Grün nicht vergessen werden, leider kann durch den Umbau der eine oder anderen Strauch oder Baum nicht erhalten werden. Neupflanzungen schaffen dafür jedoch einen Ausgleich. Zusätzlich werden die Wohnumfelder in diesem Bereich mit einer Beleuchtung ausgestattet, die von der WBG finanziert wird. Damit soll vor allem in den Herbst- und Wintermonaten den Sicherheitsinteressen der Genossenschaftsmitglieder Rechnung getragen werden.

Die Kosten für die Wohnumfeldgestaltung im Bereich Hagen/Pferdemarkt und Baltzerstraße belaufen sich nach Angaben des Vorstandes auf rund 440.000 Euro.
Autor: nnz

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