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Di, 14:21 Uhr
15.04.2008

nnz-Forum: "Auf zum Kleinen Lord Remi"

Eine Patenschaft für eine Theaterinszenierung zu übernehmen, ist eine aufregende Sache. Die Schüler der 8. Klasse einer Regelschule aus Ellrich erleben das gerade. Hier berichten sie über ihre Erfahrungen.

Patenklasse zu „Kleiner Lord Remi“


Oh, sicher hatte auch der eine oder andere Schüler der 8. Klasse der Regelschule Ellrich den süßen kleinen blonden Lord Fauntleroy des alljährlichen Weihnachtsprogramms vor Augen als es hieß: „Wir werden Patenklasse zur Musical-Inszenierung.“ Einige Schüler ahnten schon, dass Arbeit und Spaß auf sie zukommen würde.

Vor einigen Wochen wurde es dann ernst: Bianca Sue Henne,die inzwischen an der Schule schon allen vertraute Leiterin des Kinder-und Jugendtheaters, klärte uns über die Komposition, die Personen und die Handlung auf. Schnell wurde uns klar, wir mussten aufpassen, dass wir die vielen Orte und doch manchmal komplizierten Beziehungen nicht durcheinander brachten.

Aber bald waren wir selbst Vater Vitalis oder Arthur oder Remi. Wir durchschauten den intriganten Onkel James und klauten wie die geldgierigen Driscolls. Wir entwarfen und verwarfen Kostüme und Bühnenbilder.

Wir kämpften mit Wölfen, froren im Schneesturm….und starben wie Zemira und Janko.
Aber wir versuchten auch zu singen - das Duett von Vater Vitalis und Remi - und erstaunlich- in der Hauptprobe am vergangenen Mittwoch haben wir unser Lied sogar wieder erkannt.

Es war toll für uns, bereits vor vielen anderen in das Stück hineinzuschnuppern.
Drei Stunden saßen wir gebannt auf dem 1. Rang und staunten, wie die Figuren und Personen, die bisher nur in unserem Klassenraum oder in der Phantasie vorkamen, lebendig wurden.

Und es war genauso, wie wir es uns vorgestellt hatten. Alle waren beeindruckt von einer überzeugenden Jasna Bauer, die wir in der Pause persönlich kennen lernten. Die einen mochten den Bösewicht Harry Driscoll, die anderen eher den liebevollen Vater Vitalis.

Eigentlich wollte keiner die Probe verlassen, bevor er nicht den Schluss des Stückes gesehen hatte- aber wir hatten ja zum Glück Karten für die Samstagabend-Vorstellung erworben.

Dank an Bianca Henne für ihr großes Bemühen, uns ständig zu unterstützen.
Aber Danke sage ich auch dem Theater Nordhausen, dem es wieder gelungen ist, eine Inszenierung auf die Bühne zu bringen, die auch Kinder und Jugendliche anspricht.
Dank den jungen Menschen, die sich noch unvoreingenommen von Geschichten anrühren lassen und
Dank den schon „Erwachsenen“, die manchmal auch
„den Blickwinkel von Kinderaugen“ haben.


Carola Böck und
Schüler der 8.Klasse der RS Ellrich

Autor: nnz

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