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Mi, 11:20 Uhr
02.04.2008

Fast eine Milliarde eingenommen

Die Thüringer Gemeinden müßten eigentlich im Geld „schwimmen“. Laut den Landesstatistikern flossen fast 100 Millionen mehr in deren Kassen. Nur die Vergnügungssteuer war rückläufig. Gab es etwa weniger Ratssitzungen?


Das Steueraufkommen der Thüringer Gemeinden belief sich im Jahr 2007 auf insgesamt 992,0 Millionen Euro und fiel damit um 97,5 Millionen Euro höher aus als im Jahr zuvor. Diese Entwicklung ist nach Mitteilung des Thüringer Landesamtes für Statistik in erster Linie auf die gestiegenen Einnahmen aus dem Gemeindeanteil an der Einkommensteuer zurückzuführen, die um 48,2 Millionen Euro höher waren als im Jahr 2006. Sie betrugen insgesamt 261,8 Millionen Euro.

Auf die Einnahmen aus der Gewerbesteuer (netto), die im Jahr 2007 um 43,1 Millionen Euro auf 469,1 Millionen Euro angestiegen sind, entfiel fast die Hälfte der gesamten Steuereinnahmen.

Aus Grundsteuern flossen im abgelaufenen Jahr insgesamt 176,2 Euro (- 1,7 Millionen Euro) in die Gemeindekassen, 9,4 Millionen Euro aus der Grundsteuer A und 166,8 Millionen Euro aus der Grundsteuer B. Aus dem Gemeindeanteil an der Umsatzsteuer nahmen die Gemeinden 74,2 Millionen Euro (+ 8,1 Millionen Euro) ein.

Die Bagatellsteuern, zu denen u. a. die Vergnügungssteuer, die Hundesteuer, die Zweitwohnungssteuer sowie die Spielbankabgabe zählen, beliefen sich im abgelaufenen Jahr auf insgesamt 10,8 Millionen Euro (- 0,3 Millionen Euro).
Autor: nnz

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