Mi, 11:24 Uhr
15.05.2002
Was wurde aus Beförderungen?
Nordhausen (nnz). Vor Wochen schlugen die Wogen über die Beförderungen in der Kreisverwaltung hoch. Krisensitzungen wurden anberaumt, im Kreistag wurde debattiert. Was ist daraus geworden? nnz hat mit Landrat Joachim Claus (CDU) gesprochen.
Noch während der Kreistagssitzung hatte der Landrat angekündigt, den Mitgliedern des Ältestenrates Anfang Mai seine Rechtsauffassung darzulegen. Am 6. Mai traf sich das Gremium, mit dabei waren die Beigeordneten Matthias Jendricke und Winfried Theuerkauf (beide SPD). Bei dieser Sitzung seien nochmals Standpunkte ausgetauscht worden. Mehrheitlich sei man zu der Auffassung gekommen, dass eine Beförderung nichtig sei. Hier habe Joachim Claus einen Formfehler begangen, sagte er der nnz. Hinsichtlich der anderen Beförderungen und Höherstufungen sei die Verwaltung beauftragt worden zu prüfen, in wie weit diese mit den derzeitigen Stellenplan in Überstimmung zu bringen seien. Eine ähnliche Überprüfung soll es auch mit den sogenannten Sonderplanstellen geben, die in einem Brief der Beigeordneten an Mitglieder des Kreistages kritisiert wurden (siehe hierzu ausführlich im nnz-Archiv).
Unterdessen wurde bekannt, dass Dagmar Becker (SPD) den Brief an das Landesverwaltungsamt Weimar gegeben habe. Hier soll das Schreiben rechtlich gewürdigt werden.
Autor: nnzNoch während der Kreistagssitzung hatte der Landrat angekündigt, den Mitgliedern des Ältestenrates Anfang Mai seine Rechtsauffassung darzulegen. Am 6. Mai traf sich das Gremium, mit dabei waren die Beigeordneten Matthias Jendricke und Winfried Theuerkauf (beide SPD). Bei dieser Sitzung seien nochmals Standpunkte ausgetauscht worden. Mehrheitlich sei man zu der Auffassung gekommen, dass eine Beförderung nichtig sei. Hier habe Joachim Claus einen Formfehler begangen, sagte er der nnz. Hinsichtlich der anderen Beförderungen und Höherstufungen sei die Verwaltung beauftragt worden zu prüfen, in wie weit diese mit den derzeitigen Stellenplan in Überstimmung zu bringen seien. Eine ähnliche Überprüfung soll es auch mit den sogenannten Sonderplanstellen geben, die in einem Brief der Beigeordneten an Mitglieder des Kreistages kritisiert wurden (siehe hierzu ausführlich im nnz-Archiv).
Unterdessen wurde bekannt, dass Dagmar Becker (SPD) den Brief an das Landesverwaltungsamt Weimar gegeben habe. Hier soll das Schreiben rechtlich gewürdigt werden.

