Do, 15:14 Uhr
20.03.2008
Bilanz kann sich sehen lassen
Neben der Wohnungsbaugenossenschaft Südharz ist die SWG der große Vermieter in Nordhausen. Jetzt legte das kommunale Unternehmen seine Bilanz vor...
Die Städtische Wohnungsbaugesellschaft (SWG) vermietet derzeit 4974 Wohnungen, zu Beginn der 90-iger Jahre waren es noch 8.000. Die Durchschnitts-Miete beträgt 4,04 Euro. Die Spanne bei den Mietpreisen reicht dabei von 3,20 Euro bis hin zu 6 Euro. Für einen Gewerberaum muss der SWG-Mieter im Schnitt 6,16 Euro bezahlen. Dies ist ein sehr guter - weil relativ niedriger – Wert, sagte gestern Abend Carola Franke, Geschäftsführerin der SWG, auf der Sitzung der Nordhäuser Stadträte im Ortsteil Stempeda.
Mit einem Leerstand von 5,6 Prozent liege die Nordhäuser SWG weit unter dem Thüringer Leerstands-Durchschnitt mit 13 Prozent. Im Jahr 2007 habe es 579 Auszüge geben, denen allerdings 614 Einzüge gegenüberstehen – solche Zahlen wünschen wir uns jedes Jahr, sagte Frau Franke weiter. Die hohen Einzugszahlen seien allerdings zum Teil darauf zurückzuführen, dass nach Abschluss einer Sanierung die bisherigen Mieter wieder in ihre Wohnung zurückkehrten.
Seit den 17 Jahren des Bestehens der SWG habe das Unternehmen 230 Millionen Euro investiert, wovon 95 Millionen Euro Fördermittel gewesen seien. 1000 Wohnungen habe man abgerissen, weitere 1000 Wohnungen habe man verkauft.
Neben den Sanierungen der Plattenbauten habe man gerade in den letzten Jahren die Sanierungen auch in den historischen SWG-Bestand, zum Beispiel in der Altstadt, gelenkt. So sind die Gebäude der Barfüßer Straße 31 und 32 sowie 21 und 27 jetzt umfassend modernisiert und auf Vordermann gebracht, sagte die Geschäftsführerin. Die Barfüßer Straße 31/ 32, die u.a. den Eine-Welt-Laden beherberge, sei mit ihren kleinen Wohnungen beliebt bei Studenten und Künstlern des Theaters. In neuem Glanz zeigten sich auch die Wohnblocks am Welfenweg – das Areal ist inzwischen ein sehr schöne und damit sehr beliebtes Wohnquartier geworden, so Frau Franke.
Für das laufende Jahr stehe der Abschluss der Sanierung am Kornmarkt und der Engelsburg sowie in der Bahnhofstraße auf dem Programm. Darüber hinaus sollen die Arbeiten an den beiden Stadtvillen in der Thüringer Straße 1 und der Stolberger Straße zu Ende gebracht werden, so Frau Franke.
Im kommenden Jahr werde man sich der Sanierung der Wohnblocks in der Töpferstraße 41 und 42 widmen sowie des Gebäudes Schröterstraße 1a. Auf längere Sicht sei die Errichtung von barriefreien bzw. alters- und behindertengerechten Wohnungen am Standort der Schule in Nordhausen-Nord geplant. In den kommenden Monaten werde dazu eine Machbarkeitsstudie erstellt. Die SWG hatte das Grundstück samt Schul-Immobile vor anderthalb Jahren erworben
Autor: nnzDie Städtische Wohnungsbaugesellschaft (SWG) vermietet derzeit 4974 Wohnungen, zu Beginn der 90-iger Jahre waren es noch 8.000. Die Durchschnitts-Miete beträgt 4,04 Euro. Die Spanne bei den Mietpreisen reicht dabei von 3,20 Euro bis hin zu 6 Euro. Für einen Gewerberaum muss der SWG-Mieter im Schnitt 6,16 Euro bezahlen. Dies ist ein sehr guter - weil relativ niedriger – Wert, sagte gestern Abend Carola Franke, Geschäftsführerin der SWG, auf der Sitzung der Nordhäuser Stadträte im Ortsteil Stempeda.
Mit einem Leerstand von 5,6 Prozent liege die Nordhäuser SWG weit unter dem Thüringer Leerstands-Durchschnitt mit 13 Prozent. Im Jahr 2007 habe es 579 Auszüge geben, denen allerdings 614 Einzüge gegenüberstehen – solche Zahlen wünschen wir uns jedes Jahr, sagte Frau Franke weiter. Die hohen Einzugszahlen seien allerdings zum Teil darauf zurückzuführen, dass nach Abschluss einer Sanierung die bisherigen Mieter wieder in ihre Wohnung zurückkehrten.
Seit den 17 Jahren des Bestehens der SWG habe das Unternehmen 230 Millionen Euro investiert, wovon 95 Millionen Euro Fördermittel gewesen seien. 1000 Wohnungen habe man abgerissen, weitere 1000 Wohnungen habe man verkauft.
Neben den Sanierungen der Plattenbauten habe man gerade in den letzten Jahren die Sanierungen auch in den historischen SWG-Bestand, zum Beispiel in der Altstadt, gelenkt. So sind die Gebäude der Barfüßer Straße 31 und 32 sowie 21 und 27 jetzt umfassend modernisiert und auf Vordermann gebracht, sagte die Geschäftsführerin. Die Barfüßer Straße 31/ 32, die u.a. den Eine-Welt-Laden beherberge, sei mit ihren kleinen Wohnungen beliebt bei Studenten und Künstlern des Theaters. In neuem Glanz zeigten sich auch die Wohnblocks am Welfenweg – das Areal ist inzwischen ein sehr schöne und damit sehr beliebtes Wohnquartier geworden, so Frau Franke.
Für das laufende Jahr stehe der Abschluss der Sanierung am Kornmarkt und der Engelsburg sowie in der Bahnhofstraße auf dem Programm. Darüber hinaus sollen die Arbeiten an den beiden Stadtvillen in der Thüringer Straße 1 und der Stolberger Straße zu Ende gebracht werden, so Frau Franke.
Im kommenden Jahr werde man sich der Sanierung der Wohnblocks in der Töpferstraße 41 und 42 widmen sowie des Gebäudes Schröterstraße 1a. Auf längere Sicht sei die Errichtung von barriefreien bzw. alters- und behindertengerechten Wohnungen am Standort der Schule in Nordhausen-Nord geplant. In den kommenden Monaten werde dazu eine Machbarkeitsstudie erstellt. Die SWG hatte das Grundstück samt Schul-Immobile vor anderthalb Jahren erworben

