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Mo, 14:10 Uhr
13.05.2002

Theater: Rinke ruft zur Mäßigung auf

Nordhausen (nnz). Dicke Luft herrscht zur Zeit zwischen dem Theater und seinem Hauptgesellschafter. Über die Medien werden Aussagen ausgetauscht, die eigentlich in eine Gesellschaftersitzung gehören. Heute reagierte Oberbürgermeisterin Barbara Rinke (SPD).


„Als Vertreterin des Hauptgesellschafters der Theater Nordhausen/Loh-Orchester Sondershausen GmbH rufe ich dringend zur Mäßigung auf. Dieser Appell geht an alle, die im Theater Nordhausen Verantwortung tragen und auch in Zukunft tragen möchten“, sagte jetzt Nordhausens Oberbürgermeisterin Barbara Rinke mit Hinblick auf eine Presseveröffentlichung vom vergangenen Sonnabend. „Die Perspektiven für das Theater und die Lösung von Konflikten darf nicht mit öffentlich verlautbarten Halbwahrheiten belastet beziehungsweise verhindert werden“, so Rinke. Dem Theater in Nordhausen gehe es nicht besser oder schlechter als anderen Häusern in Thüringen.

Rinke weiter: „Wir stehen zu unserem Theater. Und wir stehen zu unserer finanziellen Verpflichtung sowie zum Fortbestand des Theaters als Drei-Sparten-Haus.“ Als Gesellschafter erwarte man allerdings - vor allem von der Leitung des Hauses - praktikable Vorschläge, damit die Tarif-Steigerungen nicht den gesamten Spielbetrieb in Frage stellen.

Auch Aufsichtsratsvorsitzender Wahlbuhl meldete sich heute zu Wort: „Ich habe nie Stellenabbau im Orchester gefordert!“ Wahlbuhl hat damit eine anderslautende Darstellung in der Presse zurückgewiesen. Wahlbuhl stellte noch einmal klar, dass er zur Sicherung der Zukunft des Theaters gefordert habe, insgesamt 8 bis 10 Stellen abzubauen, gleichzeitig die Einnahmen zu erhöhen. Wahlbuhl: „Ich wiederhole hier noch einmal die drei wichtigsten Ziele für die Zukunft des Theaters, die ich auch so beim Pressegespräch genannt habe:

- im Haus soll nach wie vor in allen drei Sparten gespielt werden
- die Theater GmbH bleibt erhalten
- die Einnahmen müssen erhöht und die Ausgaben gesenkt werden.“

Zum letzten Punkt, so Wahlbuhl weiter, habe er unter anderem vorgeschlagen, auch während der Sommerpause Vorstellungen anzubieten, die Gastspieltätigkeit zu verbessern „Warum wird das benachbarte Heiligenstadt vom Theater Halberstadt bespielt und nicht vom Theater Nordhausen, wie in den zurückliegenden Jahren?“, so Wahlbuhls Frage. Zugleich wiederholte Wahlbuhl seinen Vorschlag, vor allem im Landesgartenschau-Jahr 2004 für eine ganzjährige Präsenz des Theaters zu sorgen.
Autor: nnz

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