Di, 12:01 Uhr
18.03.2008
Kraftakt in der Innenstadt
Man nehme 8,5 Millionen Euro, davon einiges an Fördermitteln, und baue einen Teil der Nordhäuser Innenstadt um. Die nnz informierte sich am Vormittag über den Stand der Sanierungsarbeiten im Quartier Kranichstraße/Engelsburg. Zwei Frauen wagten dabei auch einen Ausblick.
Für viele Nordhäuser und auch Gäste der Rolandstadt ist die große Baustelle am Rathaus ein Ungemach, Oberbürgermeisterin Barbara Rinke (SPD) freut sich jedoch über jede Baustelle in der Stadt. Es ist schon ein Kraftakt, den wir gemeinsam mit der Städtischen Wohnungsbaugesellschaft (SWG) hier im Herzen der Stadt vollführen, beschrieb Rinke die Bauarbeiten gegenüber der nnz.
Noch sei Geduld gefragt, auch bei der Suche nach Parkplätzen, die inzwischen schweren Baugeräten und manchen Kränen weichen mußten. Doch im Ensemble von neuer Bibliothek, Wohnen auf hohem Niveau, einem grünen Hof mit Spielflächen und einer Tiefgarage würden sich die Anstrengungen lohnen. Der erste Bauabschnitt neigt sich dem Ende entgegen. Die Geschäftsführerin der SWG, Carola Franke, geht davon aus, daß noch im April dieser Teil inklusive der Arkaden über den Geschäften realisiert werden kann. Derzeit wird im Bereich der Engelsburg 10 eine Gasleitung verlegt, dann wird ein erkerähnlicher Anbau für den Hingucker an der Ecke Kranichstraße/Engelsburg sorgen (siehe Foto).
Im zweiten Bauabschnitt soll weiter saniert werden, die Trafostation aus dem Innenhof soll verschwinden, die Baugrube für das Parkdeck muß ausgehoben werden. Oben drauf dann der Spielplatz. Die Sanierung der Häuser nebst Anbau an der Ecke soll im November abgeschlossen sein. Das gleiche Terminziel wurde für das Parkdeck ausgegeben.
Doch damit wird der Baustellencharakter in diesem Bereich weiter zum Bild in diesem Bereich gehören. Ein Wettbewerb für eine sinnhafte Verkehrslösung sei im Gange, auch für den Blasiikirchplatz seien schlaue Lösungen gefragt, wie es die Oberbürgermeisterin im nnz-Gespräch beschrieb. Stimmen die Finanzen, kommt der Fördermittelfluß in Gang, dann soll im kommenden Jahr mit dem Bau der Bibliothek begonnen werden. Das wird sich bis in die Jahre 2011/2012 hinziehen.
Problematisch könne sich die Umgestaltung des Blasiikirchplatzes erweisen, noch immer sind die heiklen Grundstücksfragen nicht geklärt. Ehe man hier weiter verhandele, müsse man die Ergebnisse der Architekten abwarten und bewerten. Zwischen dem Rathaus und dem sanierten Block wird es von der Rautenstraße her weiterhin einen Durchgang mit Durchblick auf den Bibliotheksneubau geben. Aufgepeppt werden soll die miserable hintere Fassade des Rathauses, auch das öffentliche Toilettenproblem soll dann final geklärt sein, wurde heute im Rathaus versprochen.
Autor: nnzFür viele Nordhäuser und auch Gäste der Rolandstadt ist die große Baustelle am Rathaus ein Ungemach, Oberbürgermeisterin Barbara Rinke (SPD) freut sich jedoch über jede Baustelle in der Stadt. Es ist schon ein Kraftakt, den wir gemeinsam mit der Städtischen Wohnungsbaugesellschaft (SWG) hier im Herzen der Stadt vollführen, beschrieb Rinke die Bauarbeiten gegenüber der nnz.
Noch sei Geduld gefragt, auch bei der Suche nach Parkplätzen, die inzwischen schweren Baugeräten und manchen Kränen weichen mußten. Doch im Ensemble von neuer Bibliothek, Wohnen auf hohem Niveau, einem grünen Hof mit Spielflächen und einer Tiefgarage würden sich die Anstrengungen lohnen. Der erste Bauabschnitt neigt sich dem Ende entgegen. Die Geschäftsführerin der SWG, Carola Franke, geht davon aus, daß noch im April dieser Teil inklusive der Arkaden über den Geschäften realisiert werden kann. Derzeit wird im Bereich der Engelsburg 10 eine Gasleitung verlegt, dann wird ein erkerähnlicher Anbau für den Hingucker an der Ecke Kranichstraße/Engelsburg sorgen (siehe Foto).
Im zweiten Bauabschnitt soll weiter saniert werden, die Trafostation aus dem Innenhof soll verschwinden, die Baugrube für das Parkdeck muß ausgehoben werden. Oben drauf dann der Spielplatz. Die Sanierung der Häuser nebst Anbau an der Ecke soll im November abgeschlossen sein. Das gleiche Terminziel wurde für das Parkdeck ausgegeben.
Doch damit wird der Baustellencharakter in diesem Bereich weiter zum Bild in diesem Bereich gehören. Ein Wettbewerb für eine sinnhafte Verkehrslösung sei im Gange, auch für den Blasiikirchplatz seien schlaue Lösungen gefragt, wie es die Oberbürgermeisterin im nnz-Gespräch beschrieb. Stimmen die Finanzen, kommt der Fördermittelfluß in Gang, dann soll im kommenden Jahr mit dem Bau der Bibliothek begonnen werden. Das wird sich bis in die Jahre 2011/2012 hinziehen.
Problematisch könne sich die Umgestaltung des Blasiikirchplatzes erweisen, noch immer sind die heiklen Grundstücksfragen nicht geklärt. Ehe man hier weiter verhandele, müsse man die Ergebnisse der Architekten abwarten und bewerten. Zwischen dem Rathaus und dem sanierten Block wird es von der Rautenstraße her weiterhin einen Durchgang mit Durchblick auf den Bibliotheksneubau geben. Aufgepeppt werden soll die miserable hintere Fassade des Rathauses, auch das öffentliche Toilettenproblem soll dann final geklärt sein, wurde heute im Rathaus versprochen.




