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Fr, 11:40 Uhr
10.05.2002

Bullen und Bären im nnz-Aktien-Tipp

Nordhausen/Frankfurt (nnz). Die nnz bietet in lockerer Folge Analysen und Markteinschätzungen an. Das Material wird nnz von der „Helaba“ zur Verfügung gestellt. Heute: 10.5.2002


Börse Die noch von den Cisco-Zahlen ausgelöste Kursrally fand bereits gestern ihr Ende. Als Gründe wurden erneute Sorgen um die weitere Konjunkturentwicklung und die Nachricht, in der Post der FED seinen Milzbranderreger gefunden worden, angeführt. Nach wie vor sei es möglich, dass die US-Wirtschaft den Turn-around nicht so schnell vollzieht wie es bisher vermutet wird und an der weiteren positiven Entwicklung der Unternehmensgewinne bestehen nach wie vor erhebliche, berechtigte Zweifel.

So hatten die gestern von Wal-Mart Stores vorgelegten Umsatzzahlen die Analystenschätzungen verfehlt. Ebenfalls belastet die unsichere Situation im Nahen Osten die Märkte, so dass die gestern eingeschlagene Konsolidierung auch heute Bestand haben sollte. Die Standartwerte im Dow Jones 30 Index beendeten den Handel mit einem Minus von 1,03% bei 10.037,42, der NASDAQ verlor 2,7% auf 1.650,48 Zähler, während der marktbreite S&P 500 1,45% auf 1.073,01 nachgab.

Der deutsche Aktienmarkt wurde gestern im wesentlichen von der Abstufung bei Infineon, Gewinnmitnahmen, den US-Vorgaben und dem Bericht der EZB beeinflusst. IFX verloren 6,2% nachdem das Kursziel für die Aktie von 30 auf 17 Euro durch die Investmentbank UBS Warburg gesenkt wurde.

Was die EZB in ihrem Bericht zu sagen hatte ist fast schon erschreckend. Hier einige Auszüge: „ das Wachstum von M3 sinkt erst seit kurzem und verdient deshalb besondere Aufmerksamkeit, das BIP-Wachstum erholt sich nur allmählich, die Wirtschaftsaussichten sind weiterhin mit Unsicherheiten behaftet, Tarifabschlüsse geben Anlass zur Besorgnis und der Ölpreis stellt weiterhin einen Unsicherheitsfaktor bei der weiteren Entwicklung der Inflation dar“. Mit den Vorgaben der US-Börsen und den bereits erwähnten Einflussfaktoren ist heute mit einem moderaten Handel in einer engeren Range zu rechnen. Christian Schmidt, Aktienhandel
Autor: nnz

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