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Di, 13:45 Uhr
11.03.2008

Fachkräfte – heute und morgen

Die aktuelle sowie die zukünftige Fachkräftesituation in der Region stand im Mittelpunkt des jüngsten Clubabends des Nordhäuser Unternehmerverbandes (NUV). Wen die Unternehmer da zu Gast hatten, das hat Ihre nnz erfahren...

Klartext geredet (Foto: NUV) Klartext geredet (Foto: NUV)

Leutnant Hose bei seinen Erläuterungen

Während seiner Begrüßung der Gäste, unter anderen Landrat Joachim Claus und die städtische Wirtschafts- und Baudezernentin Inge Klaan (beide CDU), stellte Vorsitzender Hans-Joachim Junker zwei neue Mitglieder im NUV vor. Dabei handelt es sich um die Firma Direkt-Inkasso sowie um die Autohaus-Will-Gruppe, die an den Standorten in Walkenried und in Nordhausen 227 Frauen und Männer beschäftigt.

Kommandeur Rudolph (Foto: NUV) Kommandeur Rudolph (Foto: NUV) Zum Thema des Abends wurden der Kommandeur des Raketen Artillerie Bataillon 132, Oberstleutnant Volker Rudolph sowie sein Personaloffizier Leutnant Hose herzlich willkommen geheißen. Während Rudolph die Aufgaben der Bundeswehr am Sondershäuser Standort vorstellte, ging Leutnant Hose unter anderen auf die einzelnen Laufbahnen der Zeitsoldaten im Vergleich mit den Anforderungen der zivilen Wirtschaft ein. Nach der Schilderung der Personalsituation im Raketen Artillerie Bataillon 132 wurden Tätigkeitsbilder der Zeitsoldaten vorgestellt oder die berufliche Förderung in der Phase des Ausscheidens sowie bei der Eingliederung in den zivilen Alltag geschildert.

Im zweiten Teil des Clubabends präsentierte sich der Unternehmer- und Fachkräfteservice der Landesentwicklungsgesellschaft mbH (LEG). Projektleiter Andreas Knuhr führte zum Beispiel aus, dass es im Jahr 2013 einen ungedeckten Fachkräftebedarf von 130.000 Frauen und Männern geben werde. Ziel des Unternehmer- und Fachkräfteservice sei es vorrangig, derzeitige Tages- und Wochenpendler wieder zurück in die Region zu holen. Weiterhin sollten Schulabgänger und Absolventen von Hochschulen dazu bewogen werden, in der Region eine Ausbildung aufzunehmen oder einen anspruchsvollen Arbeitsplatz zu besetzen. Dazu müssen das Angebot und die Nachfrage gezielt zusammengeführt werden.

Aktuell würden sich rund 450 offene Stellen im Angebotsportfolio des Service befinden. Arbeitnehmer, die sich für einen Job in der heimatlichen Region interessieren, die können sich online in eine entsprechende Datenbank eintragen, die auf der Internetseite der LEG (www.leg-thueringen.de) zu finden ist. Um die Leistungen des Fachkräfteservice noch besser vermarkten zu können, werden dessen Mitarbeiter künftig auch auf Messen in Deutschland vertreten sein.

Die Mitglieder des NUV zeigten sich gegenüber den vorgestellten Angeboten sehr aufgeschlossen. Zahlreiche Fragen, die sofort beantwortet wurden sowie mehrere individuelle Gespräche rundeten das Thema dieses interessanten Clubabends ab.
Autor: nnz

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