Mi, 07:26 Uhr
08.05.2002
nnz-Rückspiegel: 8. Mai 2001
Nordhausen (nnz). Können Sie sich noch erinnern, was vor einem Jahr im Landkreis Nordhausen los war? Die nnz hat im Archiv gesucht und folgende Meldungen gefunden. Heute:
Blutkonserven, Ahornbäume und Fehler
Engpaß an Blutkonserven im Südharzkrankenhaus
Die gehäuften Feiertage der letzten Wochen mögen für Arbeitnehmer willkommen sein, für Patienten mit Bedarf an Blutkonserven sind sie alles andere als das. Durch die Feier- und Brückentage wurde in den letzten Wochen zu wenig Blut gespendet, weiß Sven Köhn, im Nordhäuser Südharzkrankenhaus zuständig für die Blutspendeorganisation. Erschwerend kommen die gehäuften Unfälle der letzten Tage hinzu. Deshalb brauchen die medizinischen Einrichtungen im Landkreis Nordhausen und im Altkreis Sondershausen (auch der wird von der Blutspendezentrale beliefert) dringend frisches Blut. Es mußten schon Konserven von anderen Thüringer Blutspendeinstituten angefordert werden. Heute sind deshalb Menschen zwischen 18 und 68 Jahren und mindestens 50 Kilogramm Körpergewicht aufgerufen, im Südharzkrankenhaus noch bis 19 Uhr unentgeltlich 450 ml Blut zu spenden... ausführlich im nnz-Archiv
Sieben neue Ahornbäume werden heute gepflanzt
Heute beginnt die Wohnungsbaugenossenschaft Nordhausen (WBG) mit Verschönerungsarbeiten im Wohngebiet Nordhausen-Nord. Seit 1998 läuft im Bereich Dr.-Robert-Koch-Straße/Albert-Träger-Straße ein umfangreiches Sanierungsprogramm.
240 Wohnungen sind in den zurückliegenden Monaten modernisiert worden. Unter anderem wurden fünf Vier-Raum-Wohnungen an der Giebelseite der Koch-Straße 21 mit Balkonen ausgestattet. Die 23 wird die Balkone im kommenden Jahr erhalten. Im Zuge der Sanierung mußten leider auch einige Bäume gefällt und mehrere Sträucher zurückgeschnitten werden. Hierzu lag der WBG die Zustimmung der entsprechenden Behörden vor...ausführlich im nnz-Archiv
Kreishaushalt ist immer noch nicht genehmigt
Wer Fehler macht, den bestraft nicht nur das Leben. Im Fall des Nordhäuser Kreistages ist es das Landesverwaltungsamt Weimar (LVA). Die Tagungsleiterin des Kreistages, Birgit Keller (PDS), machte einen solchen Fehler während der Sitzung am 3. April. Zur Geschichte: An jenem Apriltag sollte und wurde der Haushalt der Kreisverwaltung beschlossen. Bevor über die eigentliche Satzung dann abgestimmt wurde, kam es zu Änderungsanträgen, die letztlich eine Reduzierung der Kreisumlage um 50.000 Mark zur Folge hatten. Nun hätte Birgit Keller beim Aufrufen der Haushaltssatzung sagen müssen, daß über einen geänderte Satzung abgestimmt werden soll. Statt dessen rief sie die Satzung ohne den Zusatz auf.
Diesen Lapsus bemerkte natürlich der zuständige Mitarbeiter im LVA, nahm einen dicken Stift und notierte sich das alles. Vor allem aber, er will die Genehmigung des Haushaltes so nicht unterschreiben. Das Papierchen liegt auf seinem Schreibtisch mittlerweile vier Wochen. Und so soll nach seiner Meinung noch einmal beschlossen werden, vorher muß dann der alte Beschluß aufgehoben werden. Landrat Joachim Claus will nun erst einmal das Ergebnis der Wertung durch das LVA abwarten und dann reagieren...ausführlich im nnz-Archiv
Ministerin: Thüringer Theaterverbund im Gespräch
In Thüringen könnte es künftig einen landesbühnenähnlichen Theaterverbund geben. Ihm sollen die Theater Eisenach-Rudolstadt-Saalfeld, Nordhausen und die Thüringen-Philharmonie Gotha-Suhl angehören, sagte Kunstministerin Dagmar Schipanski (CDU) am Dienstag nach den Regionalgesprächen mit Intendanten und Trägern zur künftigen Theaterfinanzierung. Die Theater Altenburg-Gera und Meiningen sollen als Drei-Sparten-Theater erhalten bleiben und entsprechend finanziell ausgestattet werden. Für das Deutsche Nationaltheater Weimar und das Theater Erfurt gebe es noch keine klaren Lösungsansätze. Ein Staatstheater habe jedoch in den Gesprächen keine Rolle gespielt. Schipanski hoffe, dass die Träger und Häuser bis zur Sommerpause konzeptionelle Lösungen unterbreiteten. Bis Jahresende müssen die Verträge zur weiteren Unterstützung der Theater und Orchester unterschrieben werden. Das Land sei bereit, die derzeitige Förderung von jährlich 117 Millionen Mark in den Jahren 2004 bis 2008 fortzusetzen...ausführlich im nnz-Archiv
Autor: nnzBlutkonserven, Ahornbäume und Fehler
Engpaß an Blutkonserven im Südharzkrankenhaus
Die gehäuften Feiertage der letzten Wochen mögen für Arbeitnehmer willkommen sein, für Patienten mit Bedarf an Blutkonserven sind sie alles andere als das. Durch die Feier- und Brückentage wurde in den letzten Wochen zu wenig Blut gespendet, weiß Sven Köhn, im Nordhäuser Südharzkrankenhaus zuständig für die Blutspendeorganisation. Erschwerend kommen die gehäuften Unfälle der letzten Tage hinzu. Deshalb brauchen die medizinischen Einrichtungen im Landkreis Nordhausen und im Altkreis Sondershausen (auch der wird von der Blutspendezentrale beliefert) dringend frisches Blut. Es mußten schon Konserven von anderen Thüringer Blutspendeinstituten angefordert werden. Heute sind deshalb Menschen zwischen 18 und 68 Jahren und mindestens 50 Kilogramm Körpergewicht aufgerufen, im Südharzkrankenhaus noch bis 19 Uhr unentgeltlich 450 ml Blut zu spenden... ausführlich im nnz-Archiv
Sieben neue Ahornbäume werden heute gepflanzt
Heute beginnt die Wohnungsbaugenossenschaft Nordhausen (WBG) mit Verschönerungsarbeiten im Wohngebiet Nordhausen-Nord. Seit 1998 läuft im Bereich Dr.-Robert-Koch-Straße/Albert-Träger-Straße ein umfangreiches Sanierungsprogramm.
240 Wohnungen sind in den zurückliegenden Monaten modernisiert worden. Unter anderem wurden fünf Vier-Raum-Wohnungen an der Giebelseite der Koch-Straße 21 mit Balkonen ausgestattet. Die 23 wird die Balkone im kommenden Jahr erhalten. Im Zuge der Sanierung mußten leider auch einige Bäume gefällt und mehrere Sträucher zurückgeschnitten werden. Hierzu lag der WBG die Zustimmung der entsprechenden Behörden vor...ausführlich im nnz-ArchivKreishaushalt ist immer noch nicht genehmigt
Wer Fehler macht, den bestraft nicht nur das Leben. Im Fall des Nordhäuser Kreistages ist es das Landesverwaltungsamt Weimar (LVA). Die Tagungsleiterin des Kreistages, Birgit Keller (PDS), machte einen solchen Fehler während der Sitzung am 3. April. Zur Geschichte: An jenem Apriltag sollte und wurde der Haushalt der Kreisverwaltung beschlossen. Bevor über die eigentliche Satzung dann abgestimmt wurde, kam es zu Änderungsanträgen, die letztlich eine Reduzierung der Kreisumlage um 50.000 Mark zur Folge hatten. Nun hätte Birgit Keller beim Aufrufen der Haushaltssatzung sagen müssen, daß über einen geänderte Satzung abgestimmt werden soll. Statt dessen rief sie die Satzung ohne den Zusatz auf.
Diesen Lapsus bemerkte natürlich der zuständige Mitarbeiter im LVA, nahm einen dicken Stift und notierte sich das alles. Vor allem aber, er will die Genehmigung des Haushaltes so nicht unterschreiben. Das Papierchen liegt auf seinem Schreibtisch mittlerweile vier Wochen. Und so soll nach seiner Meinung noch einmal beschlossen werden, vorher muß dann der alte Beschluß aufgehoben werden. Landrat Joachim Claus will nun erst einmal das Ergebnis der Wertung durch das LVA abwarten und dann reagieren...ausführlich im nnz-Archiv
Ministerin: Thüringer Theaterverbund im Gespräch
In Thüringen könnte es künftig einen landesbühnenähnlichen Theaterverbund geben. Ihm sollen die Theater Eisenach-Rudolstadt-Saalfeld, Nordhausen und die Thüringen-Philharmonie Gotha-Suhl angehören, sagte Kunstministerin Dagmar Schipanski (CDU) am Dienstag nach den Regionalgesprächen mit Intendanten und Trägern zur künftigen Theaterfinanzierung. Die Theater Altenburg-Gera und Meiningen sollen als Drei-Sparten-Theater erhalten bleiben und entsprechend finanziell ausgestattet werden. Für das Deutsche Nationaltheater Weimar und das Theater Erfurt gebe es noch keine klaren Lösungsansätze. Ein Staatstheater habe jedoch in den Gesprächen keine Rolle gespielt. Schipanski hoffe, dass die Träger und Häuser bis zur Sommerpause konzeptionelle Lösungen unterbreiteten. Bis Jahresende müssen die Verträge zur weiteren Unterstützung der Theater und Orchester unterschrieben werden. Das Land sei bereit, die derzeitige Förderung von jährlich 117 Millionen Mark in den Jahren 2004 bis 2008 fortzusetzen...ausführlich im nnz-Archiv

