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Di, 16:18 Uhr
07.05.2002

Baustellen zum Verzweifeln

Nordhausen(nnz) Die Landesgartenschau rückt immer näher, die Baustellen in der Stadt werden immer mehr. Was die Bürger in den nächsten Wochen erwartet, ist eine kleine Nerven-Zerreißprobe. Manuela Jauer hat sich dieser bereits jetzt unterzogen.


Computeranimation Sie sind schon ein alltägliches Bild: Bagger und aufgetürmte Erdhaufen lassen selbst den tüchtigsten Maulwurf vor Neid erblassen. Doch das ist nicht alles. Noch in diesem Jahr beginnen die Bauarbeiten unter anderem am Kornmarkt und an der Zeppelin-Brücke. Die Umleitungsempfehlungen für die kommenden Wochen würden demnächst als Bürger-Information ausgegeben, so Oberbürgermeisterin Barbara Rinke (SPD).

Ein weiterer wichtiger Schritt auf dem Weg zu einer ansehnlicheren Stadt Nordhausen wird die Umgestaltung des Rathausplatzes sein. Im Juni soll der erste Spatenstich hierfür erfolgen. „Wenn alles nach unseren Plänen läuft, werden die Arbeiten im November diesen Jahres abgeschlossen sein“, so die Oberbürgermeisterin. Allerdings sei sie da noch gar nicht so sicher, da unter dem Rathausplatz allerlei Historisches schlummert, an dem sich zuerst die Archäologen zu schaffen machen werden.

Eine Neuerung wird es vor allem für die Straßenbahn und deren Mitfahrer geben. Vor dem Rathaus soll eine weitere Straßenbahn-Haltestelle entstehen. Die Gleise dort will man leicht abgesenken, damit ein „ebenerdiges“ Ein- und Aussteigen gewährleistet werden kann. Gleich neben der Haltestelle ist eine weitere Stadt-Informationszentrale als Ergänzung zu der jetzigen am Bahnhof der Harzer Schmalspurbahn angedacht. Sie soll auch am Sonnabend und am Sonntag geöffnet sein.

Trotz Kritik an den hohen Kosten für all diese Maßnahmen sieht Rinke die Projekte durchaus berechtigt. „Das ist eine einmalige Gelegenheit. Wir bekommen die Fördermittel nur noch bis 2004, das müssen wir nutzen. Unsere Planung ist gut, wir können zuversichtlich sein.“
Manuela Jauer
Autor: mj

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