Fr, 08:27 Uhr
07.03.2008
Gemeinsame Standpunkte
Die Arbeitsgemeinschaften der Thüringer Landkreise und die beiden so genannten Optionskommunen (Jena und Landkreis Eichsfeld) haben sich in einer Landesarbeitsgemeinschaft (LAG) zusammengeschlossen. Auch die Nordhäuser sind mit dabei...
Nach außen wird die LAG durch drei Sprecher vertreten: Enrico Vogel (Gera), Eberhard Hertzsch (JenArbeit) sowie Hans-Georg Müller (Landkreis Nordhausen). Im vergangenen Monat fand in Gera das erste von zwei Jahrestreffen der LAG statt. Wie der Geschäftsführer der Arbeitsgemeinschaft des Landkreises Nordhausen, Hans-Georg Müller, berichtet, stand dabei die künftige aktive Arbeitsmarktpolitik sowie deren Weiterentwicklung im Mittelpunkt. Auch wurde über die zukünftigen Strukturen der Betreuung der Hartz-IV-Empfänger hinsichtlich der Vorgaben durch das Bundesverfassungsgericht debattiert.
Zu der Diskussion hatten sich die Fachleute Thüringens Wirtschaftsminister Jürgen Reinholz, einen Referatsleiter aus dem Bundesministerium für Arbeit und Soziales sowie die Geschäftsführerin Grundsicherung der Regionaldirektion Sachsen-Anhalt/Thüringen, Dr. Simone Simon, eingeladen.
Aus Sicht der Arbeitsagentur verdeutliche Frau Dr. Simon die Ziele, die in der weiteren Integration der Langzeitarbeitslosen in den ersten Arbeits- und in den Ausbildungsmarkt gesehen werden. Gleichzeitig müsse die Senkung der passiven Leistungen gelingen sowie die Bearbeitung der Widersprüche effektiver gestaltet werden.
Minister Jürgen Reinholz verwies auf die Programme des Europäischen Sozialfonds sowie die Notwendigkeit der noch marktgerechteren Weiterbildung und Qualifizierung der Hilfedürftigen. Gleichzeitig deutete Reinholz Überlegungen der Landesregierung an, das Programm Job-Perspektive aus Sicht des Landes zu unterstützen
Letztlich stellte der Vertreter des Bundesarbeitsministeriums den Mitgliedern der Landesarbeitsgemeinschaft die so genannten Kooperativen Job-Center vor, die von der Bundesregierung als die mögliche Organisationsform bei der Betreuung der Hilfebedürftigen gesehen werden.
Autor: nnzNach außen wird die LAG durch drei Sprecher vertreten: Enrico Vogel (Gera), Eberhard Hertzsch (JenArbeit) sowie Hans-Georg Müller (Landkreis Nordhausen). Im vergangenen Monat fand in Gera das erste von zwei Jahrestreffen der LAG statt. Wie der Geschäftsführer der Arbeitsgemeinschaft des Landkreises Nordhausen, Hans-Georg Müller, berichtet, stand dabei die künftige aktive Arbeitsmarktpolitik sowie deren Weiterentwicklung im Mittelpunkt. Auch wurde über die zukünftigen Strukturen der Betreuung der Hartz-IV-Empfänger hinsichtlich der Vorgaben durch das Bundesverfassungsgericht debattiert.
Zu der Diskussion hatten sich die Fachleute Thüringens Wirtschaftsminister Jürgen Reinholz, einen Referatsleiter aus dem Bundesministerium für Arbeit und Soziales sowie die Geschäftsführerin Grundsicherung der Regionaldirektion Sachsen-Anhalt/Thüringen, Dr. Simone Simon, eingeladen.
Aus Sicht der Arbeitsagentur verdeutliche Frau Dr. Simon die Ziele, die in der weiteren Integration der Langzeitarbeitslosen in den ersten Arbeits- und in den Ausbildungsmarkt gesehen werden. Gleichzeitig müsse die Senkung der passiven Leistungen gelingen sowie die Bearbeitung der Widersprüche effektiver gestaltet werden.
Minister Jürgen Reinholz verwies auf die Programme des Europäischen Sozialfonds sowie die Notwendigkeit der noch marktgerechteren Weiterbildung und Qualifizierung der Hilfedürftigen. Gleichzeitig deutete Reinholz Überlegungen der Landesregierung an, das Programm Job-Perspektive aus Sicht des Landes zu unterstützen
Letztlich stellte der Vertreter des Bundesarbeitsministeriums den Mitgliedern der Landesarbeitsgemeinschaft die so genannten Kooperativen Job-Center vor, die von der Bundesregierung als die mögliche Organisationsform bei der Betreuung der Hilfebedürftigen gesehen werden.

